Mainz 05 U23 vor Heimpremiere mit klarer Forderung
- Die U23 von Mainz 05 bestreitet im Bruchwegstadion das erste Heimspiel der neuen Saison.
- Foto: Anouar Touir
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Mainz. Die U23 des 1. FSV Mainz 05 bestreitet am 16. August ihr erstes Heimspiel der Saison. Im Bruchwegstadion ist der FSV Frankfurt zu Gast.
Nach der knappen Auftaktniederlage in Homburg fordert Cheftrainer Benjamin Hoffmann vor allem mehr Mut im Spiel seiner Mannschaft. Der Start im Saarland sei aus seiner Sicht überraschend nervös gewesen, zudem habe es an Spielkontrolle gefehlt. Konkret erwartet Hoffmann ein schnelles, vertikales Spiel und mehr Läufe in die Tiefe.
Defensiv stabil, offensiv mit Luft nach oben
Defensiv habe die höchste Ausbildungsmannschaft des Vereins beim Auftakt laut Hoffmann eine gute Partie gezeigt. Vor allem in der zweiten Halbzeit habe Mainz kaum Chancen zugelassen. Die Niederlage sei durch zwei Foulelfmeter zustande gekommen, deren Entstehung aus Sicht des Trainers vermeidbar gewesen sei. In der Trainingswoche habe deshalb der Fokus darauf gelegen, mehr Leichtigkeit und Mut ins Spiel zu bringen.
Noch Bewegung im Kader
Wie schon in der vergangenen Saison braucht die Mainzer U23 laut Hoffmann etwas Anlaufzeit. Mit Rael Nakuzola, Taiyu Yamasaki, Daniel Imafidon und Alynho Haidara sind vier Spieler seit Beginn der Vorbereitung in den Trainings- und Testspielbetrieb der Profis eingebunden. Wie die U23 personell aufgestellt ist, werde sich nach dem Start des Liga-Alltags in der Bundesliga endgültig zeigen. Nachdem Imafidon und Haidara in Homburg bereits in der Startelf standen, soll auch Yamasaki gegen den FSV Frankfurt dabei sein. Hoffmann rechnet damit, dass dieser Prozess noch zwei bis drei Wochen dauern wird.
Mit Ball fehle der Mannschaft möglicherweise noch etwas Rhythmus, sagte der Trainer. Gegen den Ball sei das nötige Selbstvertrauen vorhanden.
Frankfurt mit neuem Trainer und vielen Wechseln
Der FSV Frankfurt reist mit dem neuen Trainer Viktor Kleinhenz nach Mainz. Er folgte auf Tim Görner. Zudem hat es beim kommenden Gegner einen größeren personellen Umbruch gegeben. Laut Mainzer Darstellung stehen elf Abgängen zahlreiche Zugänge gegenüber. Hoffmann sieht bereits eine veränderte Handschrift im Frankfurter Spiel, geht aber davon aus, dass auch der Gegner im Zusammenspiel noch Zeit benötigt. Zum Saisonstart kam der FSV Frankfurt gegen Aufsteiger VfR Mannheim zu einem 2:2.
Mehrere Rückkehrer im Training
Personell hat sich die Lage bei Mainz 05 zuletzt entspannt. Luke Rahmann und Tebo Gabriel sind nach muskulären Problemen wieder ins Training eingestiegen. Das gilt auch für Yamasaki, der eine Option für die Startelf sein könnte. Nick Cherny, Vorbereiter des Mainzer Führungstreffers in Homburg, soll am 14. August wieder ins Training einsteigen. Hoffmann sagte dazu: „Wir hoffen, dass es bei ihm funktioniert“.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |