Tom Riedel ist neuer Katastrophenschutzinspekteur in RLP

Tom Riedel ist seit Mai 2026 neuer Landesbrand- und Katastrophenschutzinspekteur in Rheinland-Pfalz. | Foto: mpix-foto/stock.adobe.com
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Feuerwehr. Rheinland-Pfalz hat seit Mai 2026 mit Tom Riedel einen neuen Landesbrand- und Katastrophenschutzinspekteur. Wie das Ministerium des Innern, für Integration und Verkehr mitteilte, leitet der 38-jährige Brandschutzingenieur zugleich das Referat 351 zu Einsatz- und Grundsatzfragen des Brand- und Katastrophenschutzes.

Innenminister Achim Schwickert erklärte, Riedel bringe viel Erfahrung und umfassendes fachliches Know-how mit. Er verwies dabei auf dessen ehrenamtliche Führungsfunktionen bei der Freiwilligen Feuerwehr sowie auf leitende Tätigkeiten und Erfahrungen im höheren feuerwehrtechnischen Dienst.

Tom Riedel engagiert sich seit 2005 ehrenamtlich im Brand- und Katastrophenschutz und ist seit 2010 Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Einheit Zotzenheim. Zudem ist er in der Wehrleitung der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen und als Kreisausbilder im Landkreis Mainz-Bingen tätig.

Aufgaben im Ministerium und im Katastrophenschutz

In seiner neuen Funktion berät Riedel nach Angaben des Ministeriums die Aufgabenträger des Brand- und Katastrophenschutzes sowie Einsatzleitungen bei Großschadensereignissen. Außerdem ist er fachlicher Berater des Innenministers und der zuständigen Fachabteilungen des Ministeriums.

Zu seinen Aufgaben gehören zudem Einsatz- und Grundsatzfragen des Brand- und Katastrophenschutzes auf strategischer Ebene. Hinzu kommt die Fachaufsicht über das im Aufbau befindliche Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz Rheinland-Pfalz.

Vor seinem Wechsel war der gelernte Schornsteinfegermeister und studierte Brandschutzingenieur seit 2013 im feuerwehrtechnischen Dienst der Bundeswehr tätig. Stationen seiner Laufbahnausbildung führten ihn zu den Berufsfeuerwehren in Köln, Hamburg, Berlin, München und Frankfurt am Main.

Anschließend arbeitete Riedel im Grundsatzreferat Brandschutz der Bundeswehr in Bonn, zuletzt als stellvertretender Referatsleiter. Dort verantwortete er unter anderem den Vorbeugenden Brandschutz sowie die behördliche Aufsicht im Brandschutz.

Zuletzt war Riedel nach Ministeriumsangaben im Zusammenhang mit der Waldbrandlage im Landkreis Bad Kreuznach vor Ort. Dort beriet er sowohl die Landesregierung als auch die örtliche Einsatzleitung fachlich bei der Lagebewältigung.

Schwickert betonte zudem, leistungsfähige Strukturen im Brand- und Katastrophenschutz seien heute wichtiger denn je. Mit der Personalie soll nach Darstellung des Ministers auch die strategische Weiterentwicklung des Bevölkerungsschutzes im Blick bleiben.

Autor:

Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern

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