Koalitionsgespräche in Mainz: Schweitzer bleibt Abgeordneter
- Alexander Schweitzer führt die Koalitionsverhandlungen - dann will er Landtagsabgeordneter sein.
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Mainz. In Rheinland Pfalz steht ein politischer Wechsel bevor. Der bisherige Ministerpräsident Alexander Schweitzer will nach der Bildung der neuen Regierung zunächst als einfacher Abgeordneter im Landtag arbeiten.
Der 52 Jahre alte SPD Politiker führt seine Partei derzeit in Koalitionsverhandlungen mit der CDU. Zuvor hatte er sich eine kurze Auszeit in Schottland genommen. Dort habe es Spaziergänge und auch ein Bier gegeben, sagte Schweitzer bei der Vorstellung des Sondierungspapiers.
Landtagsmandat direkt gewonnen
Schweitzer betonte, dass er sein Mandat bei der Wahl direkt in seiner Heimat gewonnen habe. „Ich habe mein Landtagsmandat mit einem sehr ordentlichen Ergebnis direkt gewonnen bei mir in der Heimat“, sagte der stellvertretende SPD Bundesvorsitzende. Deshalb wolle er auch weiterhin im Parlament arbeiten. „Und insofern bin ich Abgeordneter und bleibe Abgeordneter.“
Kein Ministerposten im neuen Kabinett
Nach aktuellen Planungen soll der CDU Politiker Gordon Schneider die neue Landesregierung führen. Schweitzer stellte klar, dass er nicht Teil dieses Kabinetts werden will. Auf Nachfrage bekräftigte er seine Entscheidung. Ein Ministeramt komme für ihn nicht infrage. Gleichzeitig zeigte er sich weiterhin motiviert für seine politische Arbeit im Landtag. Der neue Landtag in Mainz soll sich voraussichtlich am 18. Mai konstituieren. Dann wird Schweitzer zunächst als einfacher Abgeordneter im Parlament sitzen. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |