Randalierer greift Polizisten an – Beamter durch Tritt ins Gesicht verletzt

Bereits bei der ersten Ansprache verhielt er sich verbal aggressiv und verweigerte die Zusammenarbeit mit der Polizei | Foto: Kim Rileit
  • Bereits bei der ersten Ansprache verhielt er sich verbal aggressiv und verweigerte die Zusammenarbeit mit der Polizei
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Rheinhessen. In den frühen Morgenstunden des 10. Januar 2026 wurde der Polizei gegen 3.30 Uhr eine randalierende männliche Person in der Rüdesheimer Straße in Bad Kreuznach gemeldet. Mehrere Zeugen gaben an, dass der Mann mit den Fäusten auf geparkte Fahrzeuge einschlug. Die eingesetzten Polizeikräfte trafen vor Ort einen 28-jährigen Mann an, der den Beamten bereits bekannt war. Nach Einschätzung der Einsatzkräfte stand der Mann deutlich unter dem Einfluss von Alkohol sowie Betäubungsmitteln. Bereits bei der ersten Ansprache verhielt er sich verbal aggressiv und verweigerte die Zusammenarbeit mit der Polizei.

Im weiteren Verlauf musste der Mann aufgrund seines Verhaltens gefesselt werden. Dabei versuchte er wiederholt, sich den polizeilichen Maßnahmen zu entziehen und sich aus der Fixierung zu befreien. Auch nach der Fesselung setzte er seinen Widerstand fort, sodass er schließlich zu Boden gebracht und anschließend in einen Streifenwagen verbracht wurde. Während der Verbringung auf die Rücksitzbank trat der Beschuldigte um sich und traf einen Polizeibeamten mit dem beschuhten Fuß am Kopf. Zudem versuchte er, einen weiteren Beamten mit einem Knietritt am Kopf zu verletzen. Währenddessen schlug und trat der Mann weiterhin gegen das Innere des Streifenwagens, verursachte hierbei jedoch keine Schäden.

Erst mit Unterstützung weiterer Streifenwagenbesatzungen konnte die Situation vor Ort unter Kontrolle gebracht und beruhigt werden. Sowohl während des Transports als auch später auf der Dienststelle beleidigte der Beschuldigte die eingesetzten Polizeikräfte fortlaufend. Auf Anordnung der Bereitschaftsstaatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Anschließend verblieb der Mann für mehrere Stunden im polizeilichen Gewahrsam. Der bei dem Einsatz verletzte Polizeibeamte begab sich noch während des Dienstes in ein Krankenhaus, wo er medizinisch behandelt wurde. Nach der Versorgung konnte er seinen Dienst eingeschränkt, insbesondere in Schreibtischtätigkeit, fortsetzen. rav/pdkh

Autor:

Ralf Vester aus Kaiserslautern

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