Gutachten nach Großbrand in Wörrstadt: Entwarnung für die Anwohner
- Bei dem Brand ist ein großer Schaden entstanden. (Archivbild)
- Foto: Andreas Arnold/dpa
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Wörrstadt. Für Anwohner rund um das betroffene Weingut gibt es Entwarnung. Nach dem Großbrand in Wörrstadt im Kreis Alzey Worms ist laut Gutachten kein Asbest freigesetzt worden.
Die Verbandsgemeinde Wörrstadt teilte mit, dass ein Sachverständiger im Auftrag der Gemeinde Brandrückstände untersucht hat. Hintergrund war ein Hinweis, dass möglicherweise Asbest aus der Dachkonstruktion durch das Feuer freigesetzt und über das Einsatzgebiet hinaus verbreitet worden sein könnte.
Dieser Verdacht habe sich nicht bestätigt. „Dieser Verdacht konnte durch das Gutachten glücklicherweise nicht bestätigt werden“, erklärte die Verwaltung.
Empfehlung für Anwohner wird aufgehoben
Nach dem Brand hatte die Gemeinde vorsorglich empfohlen, Außenflächen nur feucht zu reinigen. Trockenes Kehren oder Staubsaugen im Freien sollte in dem betroffenen Bereich vermieden werden. Diese Vorsichtsmaßnahme wird nun aufgehoben.
Hoher Schaden durch Großbrand
Der Brand auf dem Weingut hatte nach Angaben der Polizei einen Schaden von mindestens 500000 Euro verursacht. Zunächst brannte eine Lagerhalle, in der zwei Fahrzeuge standen. Die Flammen griffen anschließend auf drei benachbarte Gebäude über.
Einsatzkräfte konnten verhindern, dass das Feuer auch auf nahe Wohngebäude übergreift. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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