Bombendrohung legt Mainzer Hauptbahnhof lahm – Polizei gibt Entwarnung
- Die Einsatzkräfte sperrten die umliegenden Straßen weiträumig ab (Symbolbild)
- Foto: Kim Rileit
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Mainz. Am Donnerstag, 5. März, hat ein Großeinsatz der Polizei den Mainzer Hauptbahnhof zeitweise lahmgelegt und für erhebliche Einschränkungen im Reise- und Berufsverkehr gesorgt. Anlass war eine Bombendrohung, die am Nachmittag bei der Polizei einging und umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen auslöste.
Gegen 16 Uhr erreichte die Drohung das Polizeipräsidium Mainz. Sie richtete sich gegen den Bereich des Hauptbahnhofs. Wegen der zunächst unklaren Gefahrenlage reagierten die Einsatzkräfte sofort und fuhren ein groß angelegtes Sicherheitskonzept hoch, wie das Polizeipräsidium Mainz mitteilt.
In enger Abstimmung mit der Bundespolizei räumte die Polizei das gesamte Bahnhofsgebäude. Zeitgleich sperrten die Einsatzkräfte die umliegenden Straßen weiträumig ab. Ziel war es, Spezialkräften genügend Raum für ihre Arbeit zu geben und Passanten aus dem möglichen Gefahrenbereich herauszuhalten. Für viele Reisende bedeutete das lange Wartezeiten und ungeplante Umwege.
Spezialkräfte der Polizei sowie Spürhunde durchsuchten den betroffenen Bereich. Parallel dazu liefen intensive Ermittlungen zur Herkunft der Drohung. Diese führten schließlich zur Entwarnung: Die Bombendrohung stellte sich als nicht ernsthaft heraus. Eine reale Gefahr für Reisende oder Anwohner bestand zu keinem Zeitpunkt. Verletzt wurde niemand.
Nach Abschluss der Maßnahmen hob die Polizei alle Absperrungen wieder auf. Auch die Räumung des Bahnhofs wurde beendet. Der Zugverkehr rollte in enger Abstimmung mit der Deutschen Bahn schrittweise wieder an. Dennoch kam es im weiteren Verlauf noch zu Verzögerungen im Betriebsablauf.
Die Polizei Mainz hat ein Ermittlungsverfahren wegen der Störung des öffentlichen Friedens durch die Androhung von Straftaten eingeleitet. Gleichzeitig bedankten sich die Einsatzkräfte bei den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis und ihre Kooperation während des Einsatzes.
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |