Angriff beim CSD in Berlin: Mainz zeigt Solidarität
- Auch in Mainz kamen am Samstag Menschen zum CSD zusammen.
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Berlin. Nach dem tödlichen Angriff am Rande des CSD in Berlin zeigen sich auch in Rheinland-Pfalz Politik und Community solidarisch. Die rheinland-pfälzische Sozial- und Familienministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler nannte die Tat eine „feige und verabscheuenswürdige Gewalttat“.
Am Samstag, 25. Juli, hatte ein Autofahrer im Berliner Tiergarten am Rand des CSD mehr als ein Dutzend Menschen angefahren. Eine Frau starb, weitere Menschen wurden teils schwer verletzt. Die Polizei fahndet nach einem 21 Jahre alten Tatverdächtigen.
Bätzing-Lichtenthäler erklärte, in dieser schweren Stunde stünden das Leid der Betroffenen und die Hoffnung auf eine schnelle und vollständige Genesung der Verletzten im Vordergrund. Zugleich betonte die SPD-Politikerin, die Gesellschaft stehe für Toleranz und Gemeinschaft und gegen jede Form von Hass und Hetze.
Reaktionen aus Mainz und Rheinland-Pfalz
Auch in Mainz hatte am Samstag, 25. Juli, der CSD stattgefunden. Auf dem Instagram-Account des CSD Mainz hieß es, die Community sei für die gleiche Sache auf die Straße gegangen und stehe auch jetzt solidarisch zusammen. „Vielfalt ist unsere Stärke und wir lassen uns nicht einschüchtern. Dennoch sind unsere Gedanken bei den Opfern.“
Kathrin Anklam-Trapp, Landesbeauftragte für gleichgeschlechtliche Lebensweisen und Geschlechtsidentität, äußerte sich ebenfalls bestürzt. Gemeinsam mit Tausenden Menschen sei in Mainz noch Liebe und Akzeptanz gefeiert worden. Die Nachrichten aus Berlin träfen nun die gesamte Community tief. Die Werte von Toleranz und Vielfalt würden weiterhin verteidigt. „Pride heißt immer auch Sichtbarkeit.“ dpa/red
Autor:Anouar Touir aus Ludwigshafen |