A61-Kontrolle: Sechs Strafverfahren nach Abfalltransporten
- Bei einer Großkontrolle auf dem Parkplatz Wiesbach an der A61 überprüften Polizei, BALM und weitere Behörden 32 Fahrzeuge, darunter 26 Abfalltransporte. Sechs Strafverfahren und 18 Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet.
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Wiesbach. Am Dienstag, 13. Oktober, haben Polizei und weitere Behörden am Vormittag auf dem Parkplatz Wiesbach an der A61 insgesamt 32 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei leiteten die Einsatzkräfte sechs Strafverfahren und 18 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.
Im Fokus der gemeinsamen Kontrolle der Verkehrsdirektion Mainz, hessischer Polizeikräfte und des Bundesamts für Logistik und Mobilität (BALM) standen 26 Abfalltransporte. Im Abfallrecht beanstandeten die Kontrolleure drei Fahrzeuge, weil Genehmigungen fehlten oder nicht mitgeführt wurden, wie die Verkehrsdirektion Mainz berichtet.
Deutlich mehr Verstöße gab es darüber hinaus: Bei 13 der 32 kontrollierten Fahrzeuge wurden Beanstandungen registriert. Ein Fahrer steuerte einen Transporter ohne erforderliche Fahrerlaubnis, ein weiterer arbeitete illegal in Deutschland. Zudem war ein Kleintransporter um mehr als 30 Prozent überladen. Bei einem Fahrzeugtransporter war die Ladung nicht richtig gesichert, außerdem wies der Fahrtenschreiber eine Fehlfunktion auf.
In den genannten Fällen untersagten die Einsatzkräfte die Weiterfahrt. An der Kontrolle beteiligt waren auch Fachleute der Sonder-Abfall-Management GmbH, des Landeskriminalamts sowie der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd. Behördenübergreifende Kontrollen dieser Art sollen künftig fortgesetzt werden.
Autor:Blaulichtmeldungen aus dem Südwesten aus Rheinhessen |