Wenn der Körper still ist: Was ein Koma für Familien bedeutet
- „37°“-Reportage „Koma: zwischen Leben und Tod“.
- Foto: ZDF, Foto: Manfred Karremann
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TV-Tipp. Ein Koma ist für Außenstehende schwer zu begreifen: Da ist ein Mensch da, und doch wirkt alles wie abgeschaltet. Die ZDF-Reportage „Koma: zwischen Leben und Tod“ aus der Reihe „37°“ folgt genau dieser Zwischenwelt und fragt: Was fühlt jemand, der andere wahrnehmen, aber überhaupt nicht reagieren kann?
Zwei Fälle, die plötzlich alles verändern
Doris (62) steht mitten im Leben, als sie einen Herzinfarkt erleidet. Der Rettungsdienst reanimiert sie, doch ihr Gehirn bleibt mehrere Minuten ohne Sauerstoff, und in der Klinik versetzen Ärzte sie in ein künstliches Koma, während Maschinen die Atmung übernehmen. Nach einigen Wochen atmet sie wieder selbst, doch auf das künstliche Koma folgt das Wachkoma, und ihre Angehörigen leben mit der Ungewissheit, ob und wie viel Doris wahrnimmt und ob sie jemals wieder nach Hause zurückkehren kann.
Steffen: Zurück in ein fast normales Leben
Auch Steffen (45) aus Magdeburg erleidet nach dem Sport einen Herzinfarkt, seine Frau ruft den Notarzt und rettet ihm damit das Leben. Auf der Intensivstation versetzen ihn Ärzte wegen Komplikationen in ein künstliches Koma, Geräte übernehmen die Beatmung. Heute kann Steffen wieder ein fast normales Leben führen.
Was Expertinnen und Experten in „37°“ erklären
Die Autorin Lara Karremann und der Autor Manfred Karremann begleiten die beiden Betroffenen und ihre Angehörigen mehr als ein Jahr lang. In der Reportage erklären außerdem Expertinnen und Experten, welche Ursachen ein Koma haben kann, welche Formen es gibt und wie die Prognosen aussehen. Das ZDF zeigt „Koma: zwischen Leben und Tod“ am Dienstag, 31. März, um 22.15 Uhr, und stellt die Reportage am Sendetag ab 5 Uhr im ZDF-Streaming-Portal bereit.[red]
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |