Kriminalstatistik im Kirner Land: Straftaten bleiben stabil
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Hunsrück. Montag, 23. März, stellt die Polizeiinspektion Kirn ihre Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025 vor. Die Zahlen zeichnen ein insgesamt ruhiges Bild für die Region. Mit 1.720 registrierten Straftaten blieb das Niveau nahezu unverändert im Vergleich zum Vorjahr mit 1.722 Fällen.
Die Statistik umfasst den gesamten Zuständigkeitsbereich der PI Kirn mit rund 40.000 Einwohnerinnen und Einwohnern auf etwa 344 Quadratkilometern. Dazu zählen die Ortschaften der Verbandsgemeinde Kirner Land, Teile der Verbandsgemeinde Nahe-Glan im Kreis Bad Kreuznach sowie Schmidthachenbach, Bergen, Berschweiler bei Kirn, Griebelschied und Sonnschied aus der VG Herrstein-Rhaunen. Verkehrsstraftaten sind in der Statistik nicht enthalten, machen aber weiterhin einen relevanten Teil der polizeilichen Arbeit aus.
Besonders positiv bewertet die Polizei die gestiegene Aufklärungsquote. Diese lag im Jahr 2025 bei 71,6 Prozent und verbesserte sich damit erneut gegenüber dem Vorjahr mit 70,3 Prozent. Die PI Kirn liegt damit weiterhin über dem Landesdurchschnitt. Nach Angaben der Polizeiinspektion Kirn ist dies Ausdruck engagierter Ermittlungsarbeit und einer engen Zusammenarbeit mit anderen Behörden.
Sorgen bereitet hingegen der deutliche Anstieg der sogenannten Rohheitsdelikte. Dazu zählen unter anderem Körperverletzungen, Bedrohungen und Nötigungen. Hier wurden 481 Fälle erfasst, nach 390 im Jahr zuvor. Die Aufklärungsquote bleibt mit 93,1 Prozent sehr hoch. Häufig kennen sich Tatverdächtige und Geschädigte persönlich. Alkohol- oder Betäubungsmittelkonsum sowie gruppendynamische Effekte spielen dabei laut Polizei oft eine Rolle.
Im Bereich der Diebstähle zeigt sich dagegen kaum Bewegung. Diebstähle ohne erschwerende Umstände gingen leicht auf 243 Fälle zurück. Diebstähle mit erschwerenden Umständen blieben mit 108 Fällen nahezu konstant. Wohnungseinbrüche nahmen leicht zu. 46 Taten registrierte die Polizei im Jahr 2025, nach 40 im Vorjahr. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut auf ihre Präventionsangebote hin.
Insgesamt ermittelte die PI Kirn 921 tatverdächtige Personen. Darunter waren 689 Männer und 232 Frauen. Der Großteil entfiel auf Erwachsene. Zudem registrierte die Polizei 43 Kinder, 131 Jugendliche und 67 Heranwachsende als Tatverdächtige.
Die Polizeiinspektion Kirn bewertet die Sicherheitslage insgesamt als stabil. Die konsequente Polizeiarbeit und die Zusammenarbeit mit Kommunen, Einrichtungen und der Bevölkerung tragen nach Einschätzung der Polizei spürbar zur Sicherheit in der Region bei.
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Anja Stemler aus Kusel-Altenglan |