VfB Stuttgart hadert nach Partie in Hoffenheim
- Der VfB Stuttgart musste sich bei der TSG Hoffenheim nach zwischenzeitlichem Ausgleich geschlagen geben.
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Stuttgart. Der VfB Stuttgart hat bei der TSG Hoffenheim nach einer Steigerung in der zweiten Halbzeit keine Punkte mitgenommen. Die Mannschaft von Sebastian Hoeneß verlor das Auswärtsspiel am dritten Bundesliga-Spieltag mit 1:2. Nach dem frühen Rückstand kam der VfB kurz nach der Pause zurück, musste später aber den zweiten Treffer der Gastgeber hinnehmen.
Hlozek bringt Hoffenheim früh in Führung
Die Partie begann ohne längere Abtastphase. Hoffenheims Adam Hlozek kam früh zu zwei auffälligen Szenen: Zunächst traf der Angreifer das Außennetz, in der 13. Minute erzielte er nach einem Umschaltmoment über die rechte Seite das 1:0. Bambasé Conté hatte Hlozek in Szene gesetzt, dessen Abschluss ins lange Eck für VfB-Torhüter Fabian Bredlow nicht zu erreichen war.
Der VfB kam in der ersten Hälfte durch Ermedin Demirovic zu zwei Abschlüssen, fand aber noch nicht durchgehend in sein Spiel. Zusätzlich musste Angelo Stiller nach 34 Minuten verletzt ausgewechselt werden, für ihn kam Yanik Spalt. Stiller absolvierte in Hoffenheim sein 100. Bundesliga-Spiel für den VfB.
Trotz eines laut Vereinsangaben gewonnenen Zweikampfanteils von 60 Prozent verbuchte Hoffenheim vor der Pause mehr Torschüsse. Kurz vor dem Seitenwechsel verhinderte Bredlow mit einer Parade gegen Hlozek einen weiteren Gegentreffer.
Mittelstädt gleicht direkt nach der Pause aus
Nach Wiederanpfiff nutzte der VfB seinen ersten Angriff zum Ausgleich. Eine scharfe Hereingabe von Josha Vagnoman klärte Hoffenheims Torwart Oliver Baumann vor die Füße von Maximilian Mittelstädt, der in der 48. Minute aus rund zehn Metern zum 1:1 traf.
Anschließend hatte Stuttgart eine stärkere Phase. Dzenan Pejcinovic setzte den Ball knapp neben den linken Pfosten und scheiterte später an Baumann. Auf der Gegenseite verhinderte Bredlow gegen Tim Lemperle zunächst das 2:1 für die TSG.
In der 67. Minute ging Hoffenheim erneut in Führung. Adam Daghim bediente Hlozek, der aus neun Metern ins kurze Eck abschloss. Der VfB versuchte danach unter anderem über den eingewechselten Deniz Undav zu reagieren. Die beste Stuttgarter Möglichkeit in der Schlussphase war ein Kopfball von Jeff Chabot in der 85. Minute.
Stimmen zur Niederlage
VfB-Trainer Sebastian Hoeneß sprach nach der Partie von einem „bitteren“ Ausgang. Seine Mannschaft habe ein gutes Auswärtsspiel gemacht, die vorhandenen Momente aber nicht entscheidend genutzt. Nach dem Ausgleich sei der VfB am Drücker gewesen, habe das 2:1 jedoch verpasst und dann einen ähnlichen Gegentreffer wie beim 0:1 kassiert.
Torhüter Fabian Bredlow nannte das Ergebnis „extrem ärgerlich“. Der VfB sei präsent gewesen und habe die Zweikämpfe angenommen, habe aber zu viel zugelassen und die Gegentore zu einfach bekommen.
Torschütze Maximilian Mittelstädt verwies auf die fehlende Effizienz. Nach dem Ausgleich hätte Stuttgart aus seiner Sicht das zweite Tor nachlegen müssen. Unter dem Strich sei Hoffenheim effizienter gewesen.
Auswärtsserie und nächste Aufgaben
Der VfB traf nach Vereinsangaben in den vergangenen 23 Bundesliga-Auswärtsspielen jeweils mindestens einmal. Das sei ein laufender Clubrekord. Begleitet wurde die Mannschaft in Hoffenheim von mehreren tausend Fans.
Vor der ersten Länderspiel-Phase der Saison 2026/2027 steht für den VfB noch eine Partie an. Am 19. September empfängt Stuttgart am vierten Bundesliga-Spieltag Borussia Dortmund. Weiter geht es danach am 10. Oktober mit dem Auswärtsspiel beim SC Paderborn.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |