Vertrag verlängert: Kramaric bleibt bei der TSG Hoffenheim
- Bleibt Hoffenheim über den Sommer hinaus erhalten: Andrej Kramaric. (Archivbild)
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Sinsheim. Für Fans der TSG Hoffenheim gibt es vor dem Bundesliga-Spiel gegen den VfB Stuttgart Planungssicherheit. Offensivspieler Andrej Kramaric bleibt dem Verein über den Sommer hinaus erhalten.
Der 34 Jahre alte Kroate bestätigte die Verlängerung selbst in einer kurzen Videobotschaft im Stadion in Sinsheim. „Ich habe meinen Vertrag verlängert“, sagte der Angreifer.
Rekordtorschütze bleibt im Kraichgau
Kramaric spielt seit Januar 2016 für den Bundesligisten. Damals wechselte er vom englischen Club Leicester City in den Kraichgau. Inzwischen ist er mit 156 Treffern in 358 Pflichtspielen der Rekordtorschütze der TSG Hoffenheim.
Der Verein machte keine Angaben zur genauen Laufzeit des neuen Vertrags. Nach Informationen der Deutschen Presse Agentur soll die Verlängerung über zwei weitere Jahre laufen.
Sportchef spricht von Club Legende
Sport Geschäftsführer Andreas Schicker hob die besondere Rolle des Stürmers hervor. „Dass sich ein Spieler so sehr mit einem Verein identifiziert wie Andrej mit der TSG, ist im heutigen Fußballgeschäft eine Ausnahme. Er ist zu einer Club Legende geworden“, erklärte Schicker.
Der Club wolle auch künftig auf die Qualitäten und die internationale Erfahrung des Angreifers setzen.
Kramaric fühlt sich in der Region zuhause
Der kroatische Nationalspieler betonte seine enge Verbindung zum Verein und zur Region. „Ich fühle mich hier extrem wohl. Der Club und die Region sind längst zu meiner zweiten Heimat geworden. Ich bin glücklich, dass diese besondere Beziehung weitergeht“, sagte Kramaric.
Der Stürmer gehört auch in der laufenden Bundesliga Saison zu den wichtigsten Offensivspielern der Hoffenheimer. Sein bisheriger Vertrag wäre am 30. Juni ausgelaufen.
Mit Kroatiens Nationalmannschaft wurde Kramaric 2018 Vize Weltmeister und 2022 WM Dritter. Für den Sommer plant er seine dritte Teilnahme an einer Weltmeisterschaft. Parallel will er langfristig auch eine künftige Tätigkeit als Trainer vorbereiten. dpa/red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |