SV Sandhausen vor Auswärtsspiel beim SC Freiburg II
- Der SV Sandhausen steht vor dem Auswärtsspiel beim SC Freiburg II.
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Sandhausen. Nach dem ersten Spiel unter Cheftrainer Markus Kauczinski steht für den SV Sandhausen die nächste Aufgabe an. Die Mannschaft tritt am 7. Spieltag auswärts beim SC Freiburg II an. Anpfiff im Dreisamstadion ist um 19 Uhr.
Kauczinski analysiert erste Eindrücke
Die kurze Zeit seit dem vorherigen Spiel nutzte der Trainer nach Vereinsangaben für Analyse, eine Videositzung und Regeneration. Spieler mit weniger Einsatzzeit standen noch einmal auf dem Platz. Zudem führte Kauczinski Gespräche, um Mannschaft und einzelne Spieler besser kennenzulernen.
Defensive stabilisiert, Offensive soll zulegen
In seinem ersten Spiel veränderte Kauczinski die taktische Ausrichtung und stellte auf eine andere Formation um. Defensiv habe die Mannschaft die Vorgaben ordentlich umgesetzt, sagte der Trainer. Energie, Leidenschaft und Kampfbereitschaft seien bis zum Schluss erkennbar gewesen. Gleichzeitig sieht er im Spiel mit dem Ball und im Offensivspiel Verbesserungsbedarf.
Kauczinski begründete die Umstellung auf eine Dreierkette damit, dass dadurch schneller Stabilität hergestellt werden könne. In der bisherigen Konstellation habe ihm ein Spieler gefehlt, der organisiert, Verantwortung übernimmt und den Spielaufbau von hinten mitgestaltet. Solche Abläufe bräuchten Trainingszeit.
SC Freiburg II mit jungen Spielern
Die Grundordnung könnte zunächst bestehen bleiben. Kauczinski verwies aber darauf, dass unterschiedliche Besetzungen im Mittelfeld und Angriff möglich seien. Für die Partie gegen den SC Freiburg II fordert er erneut hohe Intensität: Emotion, Energie und Leidenschaft seien die Basis. Zugleich müsse das Team mehr Chancen herausspielen und gefährlicher werden.
Den Gegner beschreibt Kauczinski als junge, gut ausgebildete Mannschaft mit technischer Qualität. Die bisherigen Ergebnisse und die Spielweise des SC Freiburg II zeigten, dass es eine schwere Aufgabe werde.
Maximilian Wagner noch nicht im Kader
Personell sieht Kauczinski nach dem jüngsten Spiel nur die üblichen kleineren Blessuren. Aktuell deute nichts darauf hin, dass ein Einsatz am Spieltag gefährdet sei. Von den verletzten Spielern sei Maximilian Wagner am weitesten, für den Kader im Dreisamstadion komme er aber noch nicht infrage. Er habe die Belastung gesteigert und werde Anfang der kommenden Woche wieder bei der Mannschaft erwartet, sodass er dann wieder um einen Platz im Kader konkurrieren kann.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |