SV Sandhausen vor Auswärtsspiel bei Eintracht Trier

Der SV Sandhausen tritt am 29. August auswärts bei Eintracht Trier an. | Foto: Anouar Touir
  • Der SV Sandhausen tritt am 29. August auswärts bei Eintracht Trier an.
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Sandhausen. Der SV Sandhausen reist zum Auswärtsspiel an die Mosel: Am 29. August trifft die Mannschaft auf Eintracht Trier. Anstoß ist um 14 Uhr. In der Medienrunde vor der Partie sprach Trainer Kevin Stotz über die Niederlage gegen Homburg, die Sperre von Kapitän Marco Kehl-Gomez, die Personallage und die Vorbereitung auf den Gegner.

Stotz ordnet Niederlage gegen Homburg ein

Mit dem Spiel gegen Homburg zeigte sich Stotz nicht zufrieden, verwies aber auf den Verlauf der Partie. Nach etwa 20 Minuten sei der SV Sandhausen gut im Spiel gewesen, die Rote Karte habe danach einen Bruch bedeutet. Zugleich betonte der Trainer, dass die Mannschaft eigene Fehler ansprechen müsse. Auch in Unterzahl müsse der SVS Gegentore besser verteidigen.

Kehl-Gomez fehlt gesperrt

Kapitän Marco Kehl-Gomez ist für ein Spiel gesperrt. Nach Angaben von Stotz habe das Sportgericht die Einschätzung des Vereins im Kern bestätigt, dass es sich nicht um eine Notbremse gehandelt habe; die Sperre sei deshalb auf ein Spiel reduziert worden. Wie der Ausfall aufgefangen wird, ließ der Trainer offen. Die Entscheidung solle kurzfristig fallen. Eine Raute sei eine Option, weil der SV Sandhausen in der Vorbereitung häufig in dieser Formation gespielt habe.

Lohkemper noch nicht dabei

Felix Lohkemper wurde laut Stotz gegen Ende der Woche teilweise wieder ins Mannschaftstraining integriert. Ein Einsatz in Trier komme für ihn aber zu früh, weil das Risiko zu groß sei. Phil Halbauer hat nach seinem Ausfall am vergangenen Wochenende wieder mittrainiert. Stotz zeigte sich zuversichtlich, dass Halbauer zumindest im Kader stehen kann.

Analyse von Eintracht Trier

Bei der Vorbereitung auf Trier richtete der SV Sandhausen den Blick vor allem auf die ersten beiden Ligaspiele des Gegners. Die Partien im DFB-Pokal gegen Leipzig und anschließend im Landespokal seien nach Einschätzung von Stotz schwerer zu bewerten. Trier habe eine besondere Spielweise im Aufbau, bei der der Torwart stark eingebunden sei und teilweise sehr hoch stehe. Mit Jonas Singer, der aus Steinbach kam, habe Trier zudem einen offensiven Spieler dazubekommen, den der SVS kontrollieren müsse.

Keine großen Vorteile durch Trierer Belastung

Einen deutlichen Vorteil durch die englische Woche des Gegners sieht Stotz nicht. Im Landespokal habe Trier gegen einen unterklassigen Gegner gespielt und dabei einige Spieler geschont. Für die Partie erwartet der Sandhäuser Trainer keinen einseitigen Ansatz des Gegners: Trier könne kompakt verteidigen, aber auch früher attackieren.

Saisonstart und gemeinsame Abläufe

Stotz mahnte mit Blick auf den bisherigen Saisonstart Ruhe an. Der SV Sandhausen habe neue Spieler im Kader, die aus unterschiedlichen Vereinen kämen und dort teilweise über Jahre andere Systeme und Abläufe gespielt hätten. Nun gehe es darum, gemeinsame Abläufe zu entwickeln. Das funktioniere nicht innerhalb weniger Wochen.

Autor:

Ralf Vester aus Kaiserslautern

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