Neue Hitzehilfen in Heidelberg für Kitas und Senioren
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Heidelberg. Die Stadt Heidelberg reagiert auf die anhaltende Hitzewelle mit neuen Maßnahmen für Kinder, ältere Menschen und weitere Risikogruppen. Dazu gehören mobile Klimageräte in Kitas, Wasserstationen für Kinder und eine neue Internetseite mit aktuellen Hitzeschutz-Tipps.
Wie die Stadt Heidelberg mitteilt, hat Oberbürgermeister Eckart Würzner wegen der jüngsten Hitzeperioden eine Task Force Hitzeschutz einberufen. Ziel ist ein Sofortprogramm mit schnell umsetzbaren Lösungen für besonders gefährdete Menschen.
Klimageräte für Schlafräume in Kitas
Bereits Mitte Juli wurden sechs mobile Klimageräte in städtischen Kitas in Betrieb genommen. Sie sollen die Schlafräume von Krippenkindern kühlen. Die Stadt prüft derzeit außerdem die einzelnen Kita-Standorte und deren Gebäude.
Auch die Aktion „Wasser-Tankstellen für Kinder“ wird ausgeweitet. Geschäfte und Cafés können sich beteiligen und kostenlos Wasserflaschen auffüllen. Ein Aufkleber an der Tür zeigt die teilnehmenden Stellen an. Nach Angaben der Stadt haben bereits rund 100 Betriebe Interesse angemeldet.
Neue Webseite bündelt Tipps und Warnungen
Unter www.heidelberg.de/hitze informiert die Stadt über den Hitzeaktionsplan, Verhaltenstipps und Hilfsangebote. Ein Schwerpunkt liegt auf besonders gefährdeten Gruppen.
- Menschen ab 65 Jahren
- Schwangere
- Säuglinge und Kleinkinder
- Menschen mit chronischen Erkrankungen
- Beschäftigte im Freien
Zusätzlich verweist die Seite auf Warn-Apps und Informationsangebote zu Hitze und Unwettern.
Kühle Orte in Heidelberg online sichtbar
Mit der digitalen „Kühlen Karte“ zeigt Heidelberg bereits jetzt Orte für Abkühlung im Stadtgebiet. Dazu zählen schattige Plätze, Trinkbrunnen, Kirchen, Wasserspiele und aktuell 20 Refill-Stationen für Wasserflaschen. Perspektivisch soll das Angebot erweitert werden.
Ergänzend liefert der städtische Klima-Kompass aktuelle Klima- und Wetterdaten für Heidelberg in Echtzeit.
Autor:Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen |