Queere Rechte und Demokratie: Kostenloser Vortrag in Heidelberg nimmt aktuelle Debatte in den Blick

Regenbogenfarben stehen weltweit als Symbol für die LGBTIQ+-Community. In Heidelberg beschäftigt sich ein öffentlicher Vortrag mit queeren Rechten und ihrer Bedeutung für die Demokratie. | Foto: Unclesam/Stock.adobe.com
  • Regenbogenfarben stehen weltweit als Symbol für die LGBTIQ+-Community. In Heidelberg beschäftigt sich ein öffentlicher Vortrag mit queeren Rechten und ihrer Bedeutung für die Demokratie.
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Heidelberg. Wie steht es um queere Rechte und demokratische Teilhabe? Mit dieser Frage beschäftigt sich die zweite Rainbow City Lecture am Mittwoch, 21. Oktober, von 18 bis 20 Uhr im Hörsaal 01 der Neuen Universität Heidelberg.

Referentin ist die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Christine M. Klapeer von der Justus-Liebig-Universität Gießen. Ihr Vortrag trägt den Titel "We are here, we are queer, we are also the demos: Autoritäre Geschlechterpolitiken, Antifeminismus und LGBTIQ+ Bewegungen als Räume demokratischer Innovation".

Die Veranstaltung greift ein Thema auf, das zunehmend politisch diskutiert wird. Wie die Stadt Heidelberg mitteilt, geht es unter anderem darum, warum queere Lebensweisen und Rechte stärker unter Druck geraten und was das für eine demokratische Gesellschaft bedeutet.

Vortrag mit Austausch im Anschluss

Antifeminismus richtet sich laut Ankündigung gegen die Gleichberechtigung und Selbstbestimmung von Frauen und queeren Menschen. Er kann sich etwa in Angriffen auf queere Veranstaltungen und Organisationen zeigen. Der Vortrag fragt deshalb auch nach der Rolle queerer Bewegungen für Demokratie und gesellschaftliche Teilhabe.

Die Rainbow City Lecture ist eine gemeinsame Reihe der Stadt Heidelberg und der Universität Heidelberg im Rahmen des Netzwerks Gender & Queer Studies und des CAS Gender & Queer Studies. Sie bringt aktuelle Forschung zu Geschlechtergerechtigkeit und sexueller Vielfalt in die öffentliche Debatte.

Die Lecture findet in diesem Jahr zum zweiten Mal statt. Gleichzeitig eröffnet sie die Heidelberg Gender Lectures der Universität Heidelberg im Wintersemester. Bis Dienstag, 27. Januar, folgen sieben weitere Vorträge in der Neuen Universität, unter anderem zu Schwarzem Feminismus in Brasilien, weiblicher Autorenschaft und dem Gendern in der deutschen Sprache.

Nach dem Vortrag gibt es Gelegenheit zum Austausch bei einem Umtrunk. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bei Fragen erreichen Interessierte die Stadt Heidelberg unter 06221 58-10580 oder per E-Mail an stadt@heidelberg.de.

Autor:

Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen

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