Heidelberg wirbt in München für das Patrick-Henry-Village
- Auch dieses Jahr war das Team Heidelberg rund um Oberbürgermeister Eckart Würzner (3. von rechts) und Erstem Bürgermeister Jürgen Odszuck (Mitte) wieder auf der Expo Real vertreten.
- Foto: Stadt Heidelberg
- hochgeladen von Charlotte Basaric-Steinhübl
Heidelberg. Auf der Immobilienmesse Expo Real in München hat Heidelberg sein großes Zukunftsprojekt Patrick-Henry-Village in den Mittelpunkt gerückt. Für die Stadt geht es dabei um viel Wohnraum, neue Arbeitsplätze und die Frage, welche Unternehmen sich künftig dort ansiedeln könnten.
Drei Tage lang war das Team der Stadt Heidelberg mit Oberbürgermeister Eckart Würzner, Erstem Bürgermeister und Baudezernenten Jürgen Odszuck, dem Team der Konversion sowie Vertreterinnen und Vertretern des Amtes für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft auf der Messe präsent. Im Fokus standen Gespräche mit Unternehmen, Investoren, Projektentwicklern und Partnern aus der Immobilienwirtschaft.
Würzner sagte: „Auf PHV schaffen wir Zukunftsquartiere und eine internationale Sonderzone, in denen Innovation erlebbar wird und neue Ideen ihren Weg in die Praxis finden. Wir wollen Räume für innovative Unternehmen, technologieorientierte Start-ups und unternehmerische Pioniere, die Neues wagen und Wertschöpfung schaffen. Hier können Forscherinnen und Forscher, Unternehmen sowie Gründerinnen und Gründer neue Ideen schnell testen und umsetzen. Die Expo Real hat uns deutlich gezeigt: das Interesse an PHV ist groß. Jetzt geht es darum, dass wir die Flächen schnell verfügbar machen, damit wir die Interessenten ins Zentrum der Metropolregion Rhein-Neckar ziehen können, und gemeinsam die nächsten Schritte zu gehen“.
Bis zu 5.000 Wohnungen und 5.000 Arbeitsplätze geplant
Wie die Stadt Heidelberg mitteilt, entsteht auf dem rund 100 Hektar großen Areal ein neuer Stadtteil, der Wohnen, Arbeiten, Wissenschaft und Innovation verbinden soll. Geplant sind dort bis zu 5.000 Wohnungen und 5.000 Arbeitsplätze.
Am Messestand konnten Besucherinnen und Besucher erleben, wie das Gebiet einmal aussehen könnte. Mit Unterstützung des Heidelberger Unternehmens Ameria ließ sich das künftige PHV per Gestensteuerung erkunden. Ein KI-generierter Imagefilm sollte die Idee hinter dem Projekt zusätzlich anschaulich machen.
Als Beispiel für gelungene Konversion zeigte Heidelberg auch den Heidelberg Innovation Park auf dem Gelände der früheren Patton Barracks. Dort arbeiten nach Angaben der Stadt inzwischen mehr als 100 Unternehmen mit rund 1.000 Beschäftigten.
Auf rund 15 Hektar ist dort ein Wirtschaftsquartier entstanden, in dem Unternehmen, Start-ups und Forschung zusammenarbeiten. Perspektivisch sollen im hip bis zu 4.000 Menschen arbeiten. Für Heidelberg ist das ein konkretes Beispiel dafür, woran das Patrick-Henry-Village anknüpfen kann.
Autor:Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen |