Heidelberg: Tatverdächtiger nach mutmaßlicher versuchter Vergewaltigung in Untersuchungshaft

Die Polizei konnte den Verdächtigen festnehmen. (Symbolbild) | Foto: Lino Mirgeler/dpa
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Heidelberg. Nach mutmaßlichen sexuellen Angriffen in einem Wohnheim sitzt ein 26 Jahre alter Verdächtiger in Heidelberg in Untersuchungshaft.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll er sich am 2. August Zugang zu dem Gebäude verschafft und dort versucht haben, eine 17-Jährige zu vergewaltigen. Zudem soll es bei dem Angriff zu einer vollendeten sexuellen Nötigung gekommen sein.

Die Jugendliche soll trotz Gegenwehr in ihr Zimmer gedrängt worden sein. Dort habe der Mann die Tür geschlossen, sie auf ein Bett gedrückt, gewürgt und geschlagen. Anschließend soll er versucht haben, mit ihr Geschlechtsverkehr zu haben. Weil sich die 17-Jährige heftig wehrte und den Angreifer unter anderem in den Arm biss, konnte er nach bisherigem Ermittlungsstand flüchten.

Zweiter Vorfall im selben Wohnheim

Am 4. August kam es im selben Wohnheim zu einem ähnlichen Vorfall gegen eine 19-Jährige. Auch dabei geht es um den Verdacht der versuchten Vergewaltigung. Ob der nun festgenommene 26-Jährige auch für diese Tat verantwortlich ist, wird noch ermittelt.

Durch weitere Ermittlungen und die Überwachung des Tatorts nahm die Polizei den Beschuldigten am Mittwoch, 5. August, vorläufig fest. Er hielt sich erneut in der Nähe des Wohnheims auf. Nach Angaben der Ermittler passten Aussehen und Kleidung zur Beschreibung des ersten Opfers. Zudem stellte die Polizei eine Bissverletzung an seinem Arm fest. Der Mann wohnte in einer nahe gelegenen Asylunterkunft.

Das Amtsgericht Heidelberg erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Untersuchungshaftbefehl und setzte ihn in Vollzug. dpa/red

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Cornelia Bauer aus Speyer

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