Rock4Aid 2026: Fünf Bands, zwei Bühnen, ein Tag voller Live-Musik
- Abi-Band
- Foto: Ricardo Sanchez Mayoral
- hochgeladen von Karin Hoffmann
Heddesheim. Live-Musik, Festivalstimmung und ein abwechslungsreicher Tag in besonderer Atmosphäre: Am Samstag, 16. Mai, geht Rock4Aid in der Freizeithalle Heddesheim in die zweite Runde. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr wächst das Festival weiter – mit fünf Bands, zwei Bühnen und einem Programm von 15.30 bis 24 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Rock4Aid versteht sich als Festivaltag für alle, die gute Live-Musik, entspannte Stimmung und gemeinschaftliche Atmosphäre schätzen. Zugleich unterstützt die Veranstaltung auch 2026 wieder ein klar umrissenes Hilfsprojekt: Der gesamte Erlös fließt in den Bau eines solarbetriebenen Wasserturms in Garango, Burkina Faso. Umgesetzt wird das Vorhaben in Partnerschaft mit dem Garangoverein Ladenburg.
Bereits die erste Ausgabe im Jahr 2025 war ein voller Erfolg: Mehr als 400 Besucherinnen und Besucher kamen nach Heddesheim, am Ende konnten über 6000 Euro für humanitäre Hilfe übergeben werden. Für die Initiatoren war damit schnell klar, dass Rock4Aid fortgesetzt werden soll.
Inzwischen ist aus der ursprünglichen privaten Initiative ein gemeinnütziger Verein geworden. Das Vorstandsteam von Rock4Aid mit Linus Drop, Steffen Block, Marcus Gärtner und Tobias Richter arbeitet seit Monaten an der zweiten Ausgabe des Festivals.
„Rock4Aid soll vor allem ein starker gemeinsamer Tag mit Musik, Begegnung und Atmosphäre sein. Gleichzeitig möchten wir die Reichweite und Energie des Festivals nutzen, um ein konkretes Projekt zu unterstützen, das für die Menschen vor Ort einen Unterschied machen kann“, sagt Linus Drop.
Festivalcharakter im Mittelpunkt
Rock4Aid ist bewusst nicht als klassisches Benefizkonzert angelegt, sondern als offenes Festivalformat mit allem, was dazugehört: Live-Musik, Essen, Getränke und Zeit zum Zuhören, Austauschen und Verweilen. Bereits am Nachmittag beginnt das Programm mit Kaffee und Kuchen, später folgen Grillgut, Snacks und kalte Getränke. Bis Mitternacht sorgen Bands auf zwei Bühnen für musikalische Vielfalt.
Die Mainstage bildet den Rahmen für die großen Live-Acts des Tages, während die Campfire Stage mit kleineren Sessions eine zweite, bewusst intimere Festivalfläche schafft. So entsteht über viele Stunden hinweg ein abwechslungsreicher Festivaltag mit unterschiedlichen musikalischen Zugängen und viel Raum für Begegnung.
„Uns war wichtig, ein Format zu schaffen, das Menschen gerne besucht hätten, auch unabhängig vom Benefizgedanken: offen, lebendig und musikalisch vielseitig. Dass daraus zugleich konkrete Unterstützung für ein klar definiertes Projekt entsteht, ist für uns der richtige Ansatz“, sagt Tobias Richter.
Das Line-up 2026 Für Rock4Aid 2026 sind fünf Acts angekündigt, die den Tag auf Mainstage und Campfire Stage gestalten: Mainstage 16 bis 17 Uhr: Musikschule Ladenburg, 17.45 bis 19 Uhr: Holger Bläss & Friends, 19.30 bis 21 Uhr: Abi Band 86, 21.30 bis 23 Uhr: K’lydoscope Campfire, Stage 17 bis 19 Uhr, 21 Uhr: Crushing Jars.
Das musikalische Spektrum reicht von Nachwuchs-Rock und akustischen Sounds bis zu Soul, Funk und Rock-Klassikern. Alle Bands verzichten zugunsten des Projekts auf eine Gage, auch das Organisationsteam arbeitet vollständig ehrenamtlich.
Partnerschaft für ein konkretes Wasserprojekt
Mit dem Garangoverein Ladenburg hat Rock4Aid 2026 einen Partner an seiner Seite, der seit Jahren Projekte in Burkina Faso begleitet. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr ein konkretes Vorhaben: der Bau eines solarbetriebenen Wasserturms in Garango.
„Uns ist wichtig, mit Rock4Aid dort zu unterstützen, wo Hilfe dringend gebraucht wird und wo wir gemeinsam mit einem erfahrenen Partner ein konkretes Projekt ermöglichen können. Nach intensiven Gesprächen und Überlegungen haben wir uns entschieden, den gesamten Festivalerlös für den Bau eines solarbetriebenen Wasserturms in Garango einzusetzen. Wir freuen uns sehr, dieses Vorhaben gemeinsam mit dem Garangoverein Ladenburg e.V. umzusetzen“, sagt Linus Drop.
Frau Liebrich, Vorsitzende des Garangoverein Ladenburg erklärt: „Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit Rock4Aid und die damit verbundene Unterstützung. In unserer Partnerregion Garango ist der Zugang zu sauberem Trinkwasser für viele Menschen nicht selbstverständlich. Ein Wasserturm kann dort den Alltag spürbar erleichtern - frisches Trinkwasser ist ein allgegenwärtiges Problem. Er ermöglicht zudem die Bewässerung eines Gemüsegartens und damit die Versorgung mit frischen Lebensmitteln. Umso wertvoller ist es, wenn aus einem regionalen Festival konkrete Unterstützung für ein solches Projekt entsteht.“
Rock4Aid verzichtet dabei bewusst auf pauschale Hilfsrhetorik und setzt stattdessen auf ein klar benanntes Ziel: Ein regional getragenes Festival unterstützt ein greifbares Vorhaben, das über einen erfahrenen Partner umgesetzt wird.
Eintritt frei, Spenden willkommen
Das Konzept bleibt bewusst offen: Der Eintritt ist frei, jede und jeder kann vorbeikommen und den Tag genießen. Wer möchte, kann am Eingang eine freiwillige Spende geben. So verbindet Rock4Aid Festivalerlebnis und Engagement auf eine einfache und transparente Weise.red
Autor:Karin Hoffmann aus Ludwigshafen |
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