Torwartwechsel bei Mainz 05: Schwolow vor Debüt
- Alexander Schwolow steht in Mönchengladbach vor seinem Debüt für Mainz 05 (Archivbild).
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Mainz. Für Fans des 1. FSV Mainz 05 dürfte am Samstag, 19. September, bei Borussia Mönchengladbach ein neues Gesicht im Tor stehen: Alexander Schwolow soll voraussichtlich den verletzten Robin Zentner ersetzen.
Der Torhüter war im Sommer vom schottischen Vizemeister Heart of Midlothian aus Edinburgh nach Rheinhessen gewechselt. Nun steht Schwolow vor seinem ersten Bundesliga-Einsatz für Mainz 05. Anpfiff der Partie in Mönchengladbach ist um 15.30 Uhr.
Zentner hatte sich am Wochenende vom 12. und 13. September beim 1:3 gegen Eintracht Frankfurt eine Handverletzung zugezogen. Trainer Urs Fischer ließ offen, wie lange der Stammtorhüter ausfällt. „Ich hoffe, Robin wird so schnell wie möglich wieder fit. Schauen wir mal, wie schnell der Heilungsprozess voranschreitet“, sagte der Mainzer Coach.
Martel ist ein Thema für den Kader
Erstmals kann Fischer auch auf Neuzugang Eric Martel setzen. Der Mittelfeldspieler hat nach Angaben des Trainers die komplette Woche mit der Mannschaft trainiert und sich dabei gut präsentiert.
Für die Startelf kommt der 23-Jährige aber wohl noch nicht infrage. „Er ist auf einem guten Weg. Er konnte die ganze Woche durchtrainieren und hat es gut gemacht. Somit ist er ein Thema für den Kader. Für die Startaufstellung ist es noch bisschen zu früh“, sagte Fischer.
Weiterhin fehlen Mainz 05 mehrere Spieler. Nicht zur Verfügung stehen Dominik Kohr, Paul Nebel, Silas und Kapitän Silvan Widmer.
Fischer fordert Reaktion nach Frankfurt-Niederlage
Trotz des 1:3 gegen Eintracht Frankfurt bewertet Fischer den Saisonstart der Mainzer als solide. Entscheidend sei nun, aus den Fehlern zu lernen und die Reaktion auf dem Platz zu zeigen.
„Die Jungs müssen aus Fehlern lernen“, sagte Fischer. Der Trainer verwies auf seine eigene Karriere als Profi: „Ich war 20 Jahre Profi. Wenn ich nach einem oder zwei schlechten Spielen aus dem Kader geschmissen worden wäre, hätte ich keine 20 Jahre gespielt.“
Der Trainerwechsel bei Borussia Mönchengladbach verändert aus Sicht des Mainzer Coaches die Vorbereitung nicht wesentlich. „Der erschwert uns die Arbeit nicht. Es liegt an uns, das wir das, was wir gegen Frankfurt nicht geschafft haben, am Samstag auf den Platz bekommen“, sagte Fischer. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |