Rudelbildung bei Mainz 05 nach 2:0 gegen Straßburg
- Nach dem Abpfiff wurde es zwischen dem FSV Mainz 05 und Racing Straßburg hitzig.
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Mainz. Nach dem 2:0-Heimsieg von Mainz 05 gegen Racing Straßburg im Viertelfinal-Hinspiel der Conference League ist es unmittelbar nach Abpfiff zu einer Rudelbildung auf dem Platz gekommen. Die Szene sorgt vor dem Rückspiel für zusätzliche Spannung.
Die hitzige Situation entstand direkt nach dem Schlusspfiff. Der eingewechselte Mainzer Armindo Sieb und Straßburgs Diego Moreira gerieten aneinander und fassten sich gegenseitig an den Hinterkopf. Teamkollegen beider Mannschaften eilten hinzu. Es bildete sich eine kurze Rudelbildung. Sowohl Sieb als auch Moreira sahen die Gelbe Karte. Verteidiger Danny da Costa wollte den Vorfall anschließend nicht überbewerten. „Ich glaube, das war jetzt eine Einzelreaktion. Am Ende des Tages stehen alle unter Druck, stehen alle unter Strom. In der Situation hat sich das einfach ein bisschen entladen“, sagte der Mainzer nach dem Spiel.
Diskussion über Szene kurz vor Schluss
Auch Verteidiger Stefan Posch äußerte sich zu der Aktion. Aus seiner Sicht sei die Situation unnötig gewesen. „Das muss einfach nicht sein. Der tritt in der 95. Minute dem Armindo noch nach, obwohl die Situation schon vorbei ist“, sagte der Österreicher über Moreira. Anschließend habe dieser vor den Fans gejubelt. „Das macht man einfach nicht.“ Posch selbst sah ebenfalls die Gelbe Karte.
Sportlich verlief der Abend für Mainz 05 erfolgreich. Kaishu Sano brachte den Bundesligisten bereits in der 11. Minute mit einem Distanzschuss in Führung. Posch erhöhte in der 19. Minute per Volley zum 2:0-Endstand. Das Rückspiel im Viertelfinale findet am Donnerstag, 16. April, um 21 Uhr in Straßburg statt. Die hitzige Szene könnte ein Vorgeschmack auf ein emotionales Duell im zweiten Aufeinandertreffen sein. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |