Mainz 05: U19 und U17 vor Heimspielen
- Die Nachwuchsteams von Mainz 05 stehen vor Heimspielen vor der Länderspielpause.
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Mainz. Für zwei Nachwuchsteams von Mainz 05 stehen vor der Länderspielpause Heimspiele an. Die U17 empfängt Rot-Weiß Oberhausen um 13.30 Uhr auf Rasenplatz 1 des Wolfgang Frank Campus. Die U19 trifft um 11 Uhr im Bruchwegstadion auf den FSV Frankfurt. Bei der U19 spielt zudem die angespannte Personallage eine Rolle.
U17 will Tabellenführung behaupten
Die U17 von Cheftrainer Yannick Dreyer geht nach dem 2:0 bei Viktoria Köln als Tabellenführer der Gruppe F in die Partie gegen Oberhausen. Dreyer sah rückblickend allerdings nicht durchgehend die gewünschte Spielkontrolle. Sein Team habe in Köln wenige dominante Phasen gehabt und viel mit hohen Bällen arbeiten müssen, sagte der Trainer laut Vereinsmitteilung.
Trotz der schwierigen Umstände hob Dreyer die Defensivleistung hervor. Wegen Sperren und Verletzungen musste die Viererkette nahezu komplett neu besetzt werden. Die Mannschaft ist nach Vereinsangaben seit gut 200 Minuten ohne Gegentor. Einige Spieler aus der U17 trainierten zudem in dieser Woche bei der von Ausfällen betroffenen U19 mit.
Gegen Rot-Weiß Oberhausen erwartet Dreyer einen Gegner, der über Emotionalität und Aggressivität ins Spiel kommen wolle. Mainz müsse sich in der gegnerischen Hälfte festsetzen, den Gegner zurückdrängen und zielgerichtet im letzten Drittel agieren, um zu Torchancen zu kommen.
U19 mit Personalsorgen gegen FSV Frankfurt
Die U19 von Cheftrainer Jan Kirchhoff hatte am vergangenen Wochenende in Köln nicht die erhofften drei Punkte geholt. Kirchhoff bewertete die erste Halbzeit als schwach, sah seine Mannschaft nach der Pause aber verbessert. Nach den Spielanteilen seien drei Punkte möglich gewesen, sagte der Trainer.
Aufgrund mehrerer verletzungsbedingter Ausfälle musste die U19 bereits in Köln auf Unterstützung aus der U17 zurückgreifen. Auch in der Trainingswoche halfen Spieler aus dem jüngeren Jahrgang aus. Kirchhoff lobte deren Einbindung, verwies aber zugleich darauf, dass die Mannschaft keine Ausreden suchen wolle und sich auf Training und Leistung konzentrieren müsse.
Der FSV Frankfurt hatte es zuletzt dem 1. FC Kaiserslautern schwer gemacht, wie Kirchhoff sagte. Er erwartet hohen Druck, Aggressivität und Cleverness am eigenen Strafraum. Mainz wolle das eigene Spiel auf den Rasen bringen, die Kontrolle behalten und sich in der gegnerischen Hälfte festsetzen, um die Siegchance zu erhöhen.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |