Mainz 05: Fabio Gruber spricht über Start und Nationalteam
- Fabio Gruber hat bei Mainz 05 über seine ersten Wochen im neuen Umfeld, seine Schutzmaske und seine Einsätze für Peru gesprochen.
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Sport. Sommerneuzugang Fabio Gruber hat bei Mainz 05 über seine ersten Eindrücke im Trainingslager, seinen Wechsel nach Rheinhessen und seine Entscheidung für die peruanische Nationalmannschaft gesprochen. Der 23 Jahre alte Defensivspieler schilderte dabei auch, warum er seit einer Gesichtsverletzung mit Maske spielt.
Gruber kommt nach einem schnellen sportlichen Aufstieg nach Mainz. Zu Beginn der Spielzeit 23/24 lief der 1,88 Meter große Abwehrspieler noch für die U23 des FC Augsburg in der Regionalliga Bayern auf. Danach machte er mit Leistungen beim SC Verl und zuletzt beim 1. FC Nürnberg auf sich aufmerksam.
Erste Eindrücke im Trainingslager
Das aktuelle Trainingslager ist für Gruber nach eigenen Worten die erste direkte Erfahrung auf Bundesliga-Niveau. Er sprach von einer höheren Qualität und einer anderen Intensität im Training. Auch die Hitze erschwere die Einheiten. Zugleich sei das Trainingslager für ihn eine gute Gelegenheit, sich in die Mannschaft einzufügen – auf und neben dem Platz.
Gründe für den Wechsel nach Mainz
Zu seinem Wechsel sagte Gruber, der Verein setze immer wieder Impulse und agiere aus seiner Sicht sehr ruhig. Zudem habe ihm Ex-Mitspieler Christian Mathenia den Klub nähergebracht. Mit Blick auf künftige Aufgaben verwies Gruber auch darauf, dass Mainz in den vergangenen Jahren immer wieder gegen Bayern München gut ausgesehen habe.
Ruhiger Typ mit Maske
Den eigenen Charakter beschrieb der Neuzugang als eher ruhig. Er brauche Zeit, um anzukommen und sich zu akklimatisieren, wolle aber dennoch von Beginn an Leistung zeigen.
Zu seiner Gesichtsmaske erklärte Gruber, er habe vor einigen Jahren mehrere Frakturen im Mittelgesicht erlitten. Eine erneute Verletzung dieser Art wolle er vermeiden. An seiner Spielweise ändere das nach seinen Worten aber nichts, er gehe weiter konsequent in Zweikämpfe.
Über den Trainer und Peru
Auch über Urs Fischer äußerte sich Gruber. Er bezeichnete den Trainer als fordernd und zugleich fördernd. Dessen regelmäßige Hinweise auf Inhalte im Training würden helfen, den Fokus zu behalten.
Ein weiterer Schwerpunkt war Grubers Entscheidung, für Peru zu spielen. Das sei für ihn schon immer eine Herzensangelegenheit gewesen, weil es das Heimatland seiner Mutter sei. Zudem habe es schon vor seiner Profikarriere Aufmerksamkeit aus Peru in den sozialen Medien gegeben. Als es für ihn in Nürnberg gut gelaufen sei, sei der Anruf des Verbandes gekommen. Nun sei er stolz, Peru zu repräsentieren.
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |