Nebelgefahr in Mainz: Polizei warnt vor dunklen Fahrzeughecks
- Bei dichtem Nebel warnt die Polizei Mainz vor dunklen Fahrzeughecks und zu hohem Tempo. Unter 50 Metern Sichtweite sind Nebelschlussleuchte und maximal 50 km/h vorgeschrieben.
- Foto: Polizeipräsidium Mainz
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Mainz. Am Donnerstag, 15. Oktober, warnt das Polizeipräsidium Mainz vor gefährlichen Sichtverhältnissen im Herbst. Dichter Nebel am Morgen, nasse Straßen und graue Schleier können dazu führen, dass Fußgänger, Radfahrende und Fahrzeuge erst im letzten Moment erkannt werden. Wer nicht ausreichend sichtbar ist oder zu schnell fährt, riskiert schwere Unfälle.
Besonders kritisch sieht die Polizei die automatische Lichtsteuerung vieler Autos. Die Sensoren erkennen Tagesnebel häufig nicht, sodass das Abblendlicht ausgeschaltet bleibt und das Fahrzeugheck für Nachfolgende unbeleuchtet ist. Das Polizeipräsidium Mainz rät deshalb, bei Nebel, Regen oder Schneefall das Abblendlicht immer manuell einzuschalten.
Die Nebelschlussleuchte darf nur bei Nebel und einer Sichtweite von unter 50 Metern genutzt werden. Außerorts helfen Leitpfosten bei der Einschätzung: Sie stehen jeweils 50 Meter auseinander. Ist der nächste Pfosten nicht mehr zu erkennen, gilt maximal Tempo 50 – auch auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen. Die Geschwindigkeit muss außerdem so angepasst werden, dass das Fahrzeug innerhalb der überschaubaren Strecke sicher zum Stehen kommt.
Auch Radfahrende, E-Bike- und E-Scooter-Fahrende müssen bei schlechter Sicht ihre Beleuchtung einschalten und die vorgeschriebenen Reflektoren am Fahrzeug haben. Die Polizei empfiehlt zusätzlich helle Kleidung, weitere Reflektoren oder eine zusätzliche Leuchte etwa am Helm. Der Frontscheinwerfer sollte so eingestellt sein, dass entgegenkommende Verkehrsteilnehmer nicht geblendet werden.
Autor:Blaulichtmeldungen aus dem Südwesten aus Rheinhessen |