Flugzeugabsturz nahe Gundelsheim: Zwei Tote noch nicht identifiziert
- Noch ist vieles unklar nach dem Absturz eines Kleinflugzeuges.
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Gundelsheim. Zwei Menschen sind bei einem Flugzeugabsturz in einem Weinberg bei Gundelsheim ums Leben gekommen. Ihre Identität ist weiterhin nicht geklärt.
Die Polizei ermittelt zudem zur Herkunft des zweisitzigen Ultraleichtflugzeugs. Das Registrierungskennzeichen war nach dem Brand nicht mehr lesbar.
Am 4. Oktober war die Maschine kurz nach 12 Uhr beim Landeanflug auf einen nahe gelegenen Flugplatz aus bislang unbekannter Ursache durchgestartet. Sie streifte einen Zaun, kollidierte mit einem Baum und stürzte anschließend in den Weinberg. Dort ging das Flugzeug in Flammen auf.
Rettungssystem hatte bereits ausgelöst
Fachleute des Landeskriminalamts stellten am Absturzort fest, dass der pyrotechnische Satz des Gesamtrettungssystems bereits detoniert war. Bei solchen Ultraleichtflugzeugen gibt es keinen Schleudersitz. Das Rettungssystem soll die Maschine in einem Notfall durch einen Fallschirm sichern.
Ob der ausgelöste Satz auf eine technische Störung und einen missglückten Notlandeversuch hindeutet, wollte die Polizei nicht kommentieren. Auch zu Spekulationen über die Herkunft des Flugzeugs äußerte sie sich nicht.
Am 7. September waren nahe eines Flugplatzes bei Weinheim im Grenzgebiet zu Hessen ebenfalls zwei Menschen beim Absturz eines Kleinflugzeugs gestorben. [dpa/red]
Autor:Blaulichtmeldungen aus dem Südwesten aus Rheinhessen |