Mehr Straftaten in Birkenfeld: Polizei legt Zahlen für 2025 vor

Polizei Symbolfoto | Foto: Monika Klein

Hunsrück. Am Dienstag, 10. März, hat die Polizei in Birkenfeld die Polizeiliche Kriminalstatistik für das vergangene Jahr vorgestellt. In Birkenfeld registrierten die Beamten insgesamt 1044 Straftaten. Das sind deutlich mehr als im Jahr davor, als noch 900 Taten gezählt wurden. Trotz dieses Anstiegs konnte die Polizei 699 Fälle aufklären. Die Aufklärungsquote liegt damit bei 67 Prozent.

Wie die Polizeidirektion Trier mitteilt, dient die Statistik dazu, Kriminalität und einzelne Deliktsarten genau zu beobachten. Sie bildet außerdem eine wichtige Grundlage für die Planung von Einsätzen und für vorbeugende Maßnahmen. In der Statistik erfasst die Polizei alle bekannt gewordenen Straftaten, ausgenommen unter anderem Verkehrsdelikte, politisch motivierte Kriminalität und Taten im Ausland.

Im Bereich der Verbandsgemeinde und der Stadt Birkenfeld stieg die Zahl der Straftaten im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent. Von den 761 abschließend bearbeiteten Fällen klärte die Polizei 69,5 Prozent auf. Insgesamt ermittelten die Beamten 502 Tatverdächtige. 148 von ihnen hatten keine deutsche Staatsangehörigkeit. 115 Tatverdächtige waren Jugendliche oder Heranwachsende unter 21 Jahren.

Trotz der gestiegenen Zahlen betont die Polizei, dass Birkenfeld weiterhin ein sicherer Ort bleibt. Ein großer Teil des Anstiegs geht laut Polizei auf Nachbarschaftsstreitigkeiten zurück. Nachdem eine beteiligte Partei weggezogen ist, rechnet die Polizei hier mit einer Entspannung.

Bei der Gewaltkriminalität verzeichnete die Polizei einen Anstieg von 29 auf 35 Fälle. Bis auf einen Fall klärten die Beamten alle Taten auf. Auch die Straßenkriminalität nahm leicht zu, von 102 auf 119 Fälle. Sachbeschädigungen auf Straßen, Wegen und Plätzen gingen dagegen zurück. Die Polizei weist darauf hin, dass solche Taten oft nur schwer aufzuklären sind und bittet weiterhin um Hinweise aus der Bevölkerung.

Deutlich mehr Arbeit hatte die Polizei auch bei Raub- und Körperverletzungsdelikten. Hier stieg die Zahl der Fälle um 90, die Aufklärungsquote blieb mit rund 93 Prozent auf hohem Niveau. Widerstände und Beleidigungen gegen Polizeibeamte wurden in neun Fällen registriert. Als häufige Ursache nennt die Polizei Alkohol- und Drogenkonsum.

Bei Diebstählen blieb die Zahl der einfachen Fälle nahezu gleich. Auffällig ist jedoch der Anstieg beim Ladendiebstahl sowie bei Diebstählen aus Geschäfts- und Büroräumen. Wohnungseinbrüche nahmen ebenfalls zu. Besonders nachts stieg die Zahl der Taten deutlich. Tagsüber blieb das Niveau hoch. In vielen Fällen geht die Polizei von reisenden Tätergruppen aus.

Positiv entwickelte sich die Rauschgiftkriminalität. Die Zahl der Fälle halbierte sich nahezu von 55 auf 27. Gleichzeitig stieg die Aufklärungsquote auf über 90 Prozent. Ein Grund dafür könnte die Legalisierung von Cannabis sein.

Die Polizei Birkenfeld will auch künftig auf Präsenz, gezielte Kontrollen und enge Zusammenarbeit mit Ordnungsamt und anderen Partnern setzen. Ziel bleibt es, die Kriminalität weiter einzudämmen und das Sicherheitsgefühl der Menschen zu stärken.

Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.

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Autor:

Anja Stemler aus Kusel-Altenglan

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