Mainz 05-Frauen vor Auswärtsspiel beim FC Bayern München
- Mainz 05 steht mit den Frauen vor dem Auswärtsspiel beim FC Bayern München.
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Mainz. Nach der Bundesliga-Premiere am Bruchweg richtet sich der Blick der Frauen von Mainz 05 auf die nächste Aufgabe. Kapitänin Johanna Berg sprach in einem Vereinsinterview über die 1:2-Niederlage gegen Werder Bremen, die Atmosphäre vor 2.500 Zuschauern und das Auswärtsspiel beim FC Bayern München.
Für Berg hatte der erste Auftritt in der Frauen-Bundesliga besondere Bedeutung. Es sei für sie persönlich ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen, sagte die 25-Jährige. Auch die Unterstützung im Bruchwegstadion sei auf dem Platz deutlich zu spüren gewesen. Die lautstarke Kulisse habe die Kommunikation zeitweise erschwert, Berg hofft nach Vereinsangaben aber auch künftig auf ähnlich viele Zuschauer.
Erkenntnisse aus dem Auftakt gegen Bremen
Sportlich sieht Berg vor allem beim Umschaltspiel und bei der defensiven Kompaktheit Verbesserungsbedarf. In den ersten 30 Minuten seien die Abstände zu groß gewesen, dadurch habe Mainz nicht den nötigen Zugriff gefunden. Zugleich ordnete sie Bremen als starken Gegner ein, der in der vergangenen Saison den sechsten Tabellenplatz belegt habe.
Trotz der Niederlage verwies Berg auf mehrere Mainzer Torchancen in der ersten Halbzeit. Darauf könne die Mannschaft aufbauen. Das Spiel habe gezeigt, auf welchem Niveau sich das Team derzeit befinde und woran in den kommenden Wochen gearbeitet werden müsse.
Auswärtsspiel beim Double-Gewinner
Beim FC Bayern München erwartet Mainz 05 nach Einschätzung der Kapitänin eine besonders schwierige Aufgabe. Der Gegner gewann in der vergangenen Saison die Meisterschaft und den DFB-Pokal. Die Partie auf dem FC Bayern Campus beginnt um 18 Uhr und wird laut Verein bei MagentaSport, DAZN sowie im Free-TV bei Sport1 übertragen.
Berg rechnet damit, dass Mainz nur wenig Ballbesitz haben wird und viel Laufarbeit investieren muss. Entscheidend sei, die wenigen Chancen zu nutzen. Das Trainerteam habe einen Matchplan vorbereitet, den die Mannschaft bestmöglich umsetzen wolle.
Fokus auf die eigenen Stärken
Die Nervosität aus der Anfangsphase gegen Bremen dürfte nach Einschätzung Bergs geringer ausfallen. Eine gewisse Anspannung sei angesichts des Gegners zwar vorhanden, im ersten Spiel habe die Mannschaft aber gemerkt, dass die Nervosität mit zunehmender Spieldauer nachlasse.
Auf Spielerinnen wie Klara Bühl und Pernille Harder zu treffen, sei interessant, sagte Berg. Auf dem Platz müsse Mainz 05 sich jedoch auf die eigenen Stärken konzentrieren: „Da ist es dann egal, gegen wen wir spielen – wir müssen alles reinhauen.“
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |