1,5 Millionen für Mainz: Fünf Projekte erhalten Förderung
- Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz darf ab 2027 im Verbund mit zwei weiteren Rhein-Main-Hochschulen den Exzellenz-Titel tragen. (Symbolbild)
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Mainz. Neue Ansätze für die Krebsbehandlung und die Diagnose neurologischer Erkrankungen sollen in Mainz schneller vorankommen: Fünf Forschungsprojekte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Universitätsmedizin Mainz erhalten zusammen rund 1,5 Millionen Euro.
Das Geld stammt vom Land Rheinland-Pfalz sowie aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Es soll Forschungsergebnisse weiterentwickeln und so den Weg zu einer wirtschaftlichen Nutzung ebnen.
Von Leukämie-Wirkstoffen bis zur gezielten Krebstherapie
Die geförderten Vorhaben beschäftigen sich mit neuen Diagnoseverfahren für neurodegenerative Erkrankungen, RNA-basierten Technologien und möglichen Krebstherapien. Geplant sind unter anderem:
- die Entwicklung neuer Wirkstoffe gegen akute myeloische Leukämie
- die Erforschung der Regeneration des blutbildenden Systems nach einer Chemotherapie
- ein Ansatz, mit dem Wirkstoffe mithilfe eines Antikörpers gezielt in Tumorzellen gelangen sollen
Förderprogramm soll Forschung in die Anwendung bringen
Die Unterstützung läuft über das Programm „Inwertsetzung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen“. Gefördert werden Projekte, deren Resultate später etwa über Lizenzen oder Ausgründungen kommerziell genutzt werden könnten. Für das Programm sind von 2027 bis 2030 insgesamt rund zwölf Millionen Euro vorgesehen.
Die JGU hatte zuletzt zudem erfahren, dass sie ab 2027 gemeinsam mit zwei weiteren Hochschulen im Rhein-Main-Gebiet den Exzellenz-Titel tragen darf. [dpa/red]
Autor:dpa content aus Ludwigshafen |