45 Geschäfte für „seniorenfreundlichen Service“ ausgezeichnet
Die „rüstigen Rentner“ besonders im Blick

Schreiben die „Erfolgsgeschichte“ weiter: 14 neue Unternehmen und Einzelhändler haben sich an dem Projekt „Seniorenfreundlicher Service“ beteiligt.  Foto: Kling-Kimmle
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  • Schreiben die „Erfolgsgeschichte“ weiter: 14 neue Unternehmen und Einzelhändler haben sich an dem Projekt „Seniorenfreundlicher Service“ beteiligt. Foto: Kling-Kimmle
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von andrea katharina kling-kimmle

Pirmasens. „Die rüstigen Rentner“ sind für Bürgermeister Markus Zwick eine wichtige Bevölkerungsgruppe der Stadt. Deshalb sei es erfreulich, dass sich so viele Unternehmen an der Aktion „Seniorenfreundlicher Service“, die im zweijährigen Rhythmus durchgeführt wird, beteiligen. 45 Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe, davon 14 „Neulinge“, erhielten für ihre Bemühungen Urkunden und Plaketten.

Viele ältere Menschen bringen sich aktiv in das Stadtgeschehen ein, engagieren sich ehrenamtlich und gehören zur treuen Käuferschicht: „Sie helfen mit, den Umsatz im stationären Handel anzukurbeln“, so Bürgermeister Zwick. Rolf Schlicher, Leiter Stadtmarketing – Tourismus/Kultur/Sport, begrüßt deshalb die gute Resonanz auf die städtische Initiative: „Pirmasenser Unternehmen legen immer größeren Wert auf erstklassigen Service, insbesondere auch für die Kunden der Altersgruppe 60 plus.“ Das Projekt des Seniorenbeirates, das bereits zum 13. Mal durchgeführt wird, trage der demografischen Entwicklung in der Horebstadt Rechnung.
Die Idee dazu hatte der frühere Vorsitzende des Seniorenbeirates, Klaus Hummel, aus Karlsruhe mitgebracht, so seine Nachfolgerin Renate Vogl. „Wir haben diese Aktion bereits durchgeführt, als andere Städte der Region noch nicht mal dran gedacht haben“, freut sich Schlicher. Die Teilnahme von 14 neuen Unternehmen zeige, dass sich was bewegt. Es gebe nicht nur Schließungen und Leerstände, sondern auch Zuwächse im Einzelhandel und bei den Dienstleistern.
Für Erich Weiss vom Handelsverband belegt die große Zahl an Zertifizierungen, „dass Pirmasens alles andere, als provinziell ist“. Der „seniorenfreundliche Service“ sei ein Erfolgsmodell und biete eine Win-win-Situation: „Der Handel profitiert von der Kaufkraft der älteren Menschen und umgekehrt haben die Unternehmen ein Herz für die Rentner“.
Die Auszeichnung bekomme aber nicht jeder, macht Schlicher deutlich. Da müssen harte Kriterien erfüllt werden. Angefangen von der Barrierefreiheit bis zu seniorenfreundlichen Produkten und Dienstleistungen, die Leben und Einkaufen für ältere Mitbürger erleichtern, reichen die Anforderungen. Überprüft werden die „Kandidaten“, die sich freiwillig an dem Projekt beteiligen, vom Arbeitskreis des Seniorenbeirates. Sie haben die 45 Bewerber „unter die Lupe genommen“ und für gut befunden. Dafür erhielten die Geschäfte und Unternehmen Urkunde und Plakette für Schaufenster oder Tür. Außerdem sind sie im jährlich erscheinenden Flyer aufgeführt. Positiver Nebeneffekt: „Das Zertifikat kann jeder auch für sein eigenes Marketing nutzen“, sagt Rolf Schlicher. ak

Schreiben die „Erfolgsgeschichte“ weiter: 14 neue Unternehmen und Einzelhändler haben sich an dem Projekt „Seniorenfreundlicher Service“ beteiligt.  Foto: Kling-Kimmle
Stolz auf ein „Vorzeige-Projekt“ in Pirmasens: Renate Vogl, Vorsitzende des Seniorenbeirates.  Foto: Kling-Kimmle
Autor:

Andrea Kling aus Pirmasens

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