Pokalderby zwischen VfR Mannheim und dem SV Waldhof Mannheim steigt am Samstag
Eine Stadt. Zwei Teams. Und Mannheim gewinnt

Uli Brecht (Mitte) ist der neue Trainer des VfR Mannheim
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Fußball. Vor dem Viertelfinale im Badischen Fußball-Pokal sind die Rollen vor dem Duell zwischen dem VfR Mannheim und dem SV Waldhof Mannheim klar verteilt. So hat der VfR Mannheim am Samstag um 14 Uhr im Rhein-Neckar-Stadion zwar Heimvorteil, doch als Sechstligist ist der Deutsche Meister von 1949 im Duell mit dem Drittligisten SV Waldhof Mannheim natürlich klarer Außenseiter.
Ein Pokalderby zwischen den Blau-Weiß-Roten und den Blau-Schwarzen hat es in der Quadratestadt schon länger nicht mehr gegeben, datiert das letzte Aufeinandertreffen der beiden doch aus der Spielzeit 2010/2011. Damals gewann allerdings der VfR Mannheim mit 1:0 und zog in die nächste Runde ein. Darauf dass der Pokal seine eigenen Gesetze hat wird man auch diesmal bei den Blau-Weiß-Roten setzen, doch gerade unter Coach Bernhard Trares hat der SVW diesen Wettbewerb stets besonders ernst genommen, wofür ja auch der Einzug ins Badische Pokalfinale in der vergangenen Spielzeit spricht, wo man sich erst dem Karlsruher SC geschlagen geben musste. Da die Karlsruher damals in Liga drei einen der ersten drei Plätze belegten, reichte die Finalteilnahme aber auch für den Waldhof, um in den DFB-Pokal einzuziehen und dort sollte den Blau-Schwarzen der spektakuläre, wenn auch verlorene, Pokalauftritt gegen Eintracht Frankfurt Lust auf mehr gemacht haben. Nachdem der SVW in der Dritten Liga sowohl beim 1:1 im Heimspiel gegen Hansa Rostock als auch zuletzt beim 2:2 bei Viktoria Köln mit einem Remis vorlieb nehmen musste, wird es am Samstag im Pokal bekanntermaßen kein Unentschieden geben und wenn am Ende das Elfmeterschießen entscheiden sollte. Sollte der VfR den SVW in ein solches zwingen können, wäre das allerdings schon als Erfolg für die Gastgeber zu werten, bei denen sich die aktuelle Saison in der Verbandsliga nicht so angelassen hatte wie erhofft, was auch zur Trennung von Trainer Serkan Secerli führte.
Mittlerweile hat Uli Brecht den Trainerposten beim VfR Mannheim übernommen, der die Blau-Weiß-Roten bisher bei der 1:2-Heimniederlage im Verbandsligaderby gegen den VfB Gartenstadt und dem 2:0-Auswärtssieg am vergangenen Wochenende beim FC Germania Friedrichstal betreute. Der Pokalknaller ist damit erst das dritte Pflichtspiel für den neuen VfR-Trainer, der in der Saison 2018/2019 Trainer beim Landesligisten 1. FC Mühlhausen war. Bereits über 2000 Karten sind für das Pokalspiel am Samstag bereits verkauft. Eintrittskarten für das Stadtderby sind sowohl über die Geschäftsstelle des VfR Mannheim als auch über die Geschäftsstelle des SV Waldhof Mannheim erhältlich. Der VfR Mannheim bietet interessierten Fußballfans zudem zusätzlich in dieser Woche die Möglichkeit von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 17 Uhr bis 19 Uhr Karten im Rhein-Neckar-Stadion zu erwerben. „Der Vorverkauf ist bislang sehr gut angelaufen, wir haben schon 2000 Tickets verkauft. Wenn das Wetter mitspielt rechnen wir mit 4000 bis 5000 Tausend Zuschauern,“ freut sich Sportvorstand Boris Scheuermann auf das „Mannemer“ Lokalderby. Während sich VfR und SVW am Wochenende ganz der Pokalaufgabe widmen, geht in der Verbandsliga dennoch der Spielbetrieb weiter. So hat der SV Waldhof Mannheim II am Sonntag (15 Uhr) den FV Kirchfeld am Alsenweg zu Gast, der FV Fortuna Heddesheim empfängt ebenfalls am Sonntag (15 Uhr) Olympia Kirrlach und der VfB Gartenstadt tritt am Sonntag (15 Uhr) auswärts bei der SpVgg Durlach-Aue an. | va

Uli Brecht (Mitte) ist der neue Trainer des VfR Mannheim
Waldhof-Trainer Bernhard Trares.
Autor:

Peter Engelhardt aus Mannheim

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