Energie sparen und CO2-Ausstoß senken

Sowohl im Bundesgebiet als auch in Rheinland-Pfalz und in Ludwigshafen ist der Klimawandel mittlerweile ein sehr wichtiges Thema. Das integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt hat Früchte getragen und auch im Bundesland konnte die CO2-Reduktion bereits im Jahr 2015 auf einem Niveau abgesenkt werden, welches um 38% unter den Emissionen des Jahres 1990 lag.

Was durch politische Maßnahmen gelingt, kann im Kleinen jedoch auch jeder Privathaushalt in Ludwigshafen für sich selbst erreichen. Gerade im Bereich der Heiz- und Stromenergie wartet auf viele Verbraucher ein großes Sparpotenzial. So erhöht ca. jedes Grad Raumtemperatur durch die Heizung den Energieverbrauch um ca.6-8%. Sollte es in einem Raum bereits sehr warm sein, kann es sich also für die Umwelt und auch den eigenen Geldbeutel lohnen, den Heizungsregler herunterzudrehen. Ferner helfen auch Thermostate dabei, die Temperaturen geschickter zu regeln und so den Energieverbrauch weiter zu senken.

Weitere Energiesparmaßnahmen sind mit höheren Investitionen verbunden. Eine effektivere Heizung oder auch eine gute Wärmedämmung der eigenen vier Wände hilft jedoch in hohem Maße, dauerhaft weniger Energie zu verbrauchen. Wer entsprechende Maßnahmen plant, sollte sich unbedingt die staatlichen Förderungen anschauen, denn so lässt sich ein energetischen Sanierungsvorhaben häufig deutlich günstiger umsetzen.

Auch im Bereich Strom existiert ein zum Teil großes Einsparpotenzial. Erste einfache Maßnahme betreffen unnötige Beleuchtung (wenn niemand im Zimmer ist) oder den Dauerbetrieb von Fernseher sowie PC. Auch die Anschaffung besonders energieeffizienter Elektrogeräte ist bei der Energieeinsparung sehr hilfreich. So spart eine Waschmaschine mit der Energie-Effizienzklasse A+++ im Vergleich zu einer Maschine mit Klasse A ca. 20-40 Kilowattstunden Strom jährlich (bei angenommenen 220 Wäschen pro Jahr).

In punkto Strom existiert jedoch noch eine weitere Möglichkeit, etwas zum Umweltschutz beizutragen. Wer hier auf Stromanbieter mit Ökostromtarifen setzt, kann sicherstellen, dass er die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen fördert. Hier ist jedoch ein genauer Blick auf die jeweiligen Tarife zu empfehlen. Wenn nur Ökostrom aus alten Anlagen entsprechend verschoben wird, bleibt die fördernde Wirkung aus. Es gibt heute jedoch zahlreiche Anbieter, die echten Ökostrom zur Verfügung stellen.

Insgesamt gibt es heute also durchaus die Möglichkeit, durch gezielte Energieeinsparungen in den Bereichen Heizung und Strom den eigenen CO2-Fußabdruck deutlich zu minimieren. Wer sich hier berufen fühlt und seinen persönlichen Beitrag zum Umweltschutz leisten möchte, findet zahlreiche Ansatzpunkte. Ob nun verantwortungsvollerer Verbrauch, gezielte Spaßmaßnahmen oder Investitionen in neue Geräte, Sanierungen oder Ökostrom – jeder Schritt kann helfen.

Autor:

Martin Maier aus Wochenblatt Ludwigshafen

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