Neuanfang angestrebt
Spatenstich für neues Caritas Altenzentrum St. Nikolaus in Landstuhl

In der Nikolaus-von-Weis-Straße 2 beginnen nun die Bauarbeiten für das neue Altenzentrum
  • In der Nikolaus-von-Weis-Straße 2 beginnen nun die Bauarbeiten für das neue Altenzentrum
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  • hochgeladen von Stephanie Walter

Landstuhl. Die Schließung des Caritas-Altenzentrums St. Nikolaus und dessen Abriss hatten für viel Diskussion unter den Landstuhler Bürgerinnen und Bürgern gesorgt. Am vergangenen Freitag fand nun der Spatenstich für das neue Gebäude in der Nikolaus-von-Weis-Straße 2 statt, bei dem sich alle Verantwortlichen einen Neuanfang wünschten.

In seiner Begrüßungsrede blickte Domkapitular Karl-Ludwig Hundemer auf die „schwierigen Zeiten“ während der Auflösung des alten Hauses, dessen Nutzung als Flüchtlingsunterkunft und seinen Abriss zurück. Mit den Bauarbeiten könne der Wiederaufbau von St. Nikolaus nun endlich beginnen, so Hundemer. Insgesamt soll das neue Altenzentrum, dessen Eröffnung für Ende 2019 geplant ist, auf 7.000 Quadratmetern Nutzfläche Platz für 84 Bewohnerinnen und Bewohner bieten, informierte Architekt Florian Feth. Neben den sieben Wohngruppen mit je zwölf Einzelzimmern sei im Erdgeschoss ein multifunktionaler Mehrzweckraum mit mobilen Trennwänden vorgesehen. So kann auch die Größe des Andachtsraumes variiert werden.
Ein besonderes Merkmal des neuen Altenzentrums, das sich mit seiner geringen Höhe in das Quartier einfügen soll, sei das Atrium, so Einrichtungsleiter Thomas Matz. Der große Innenhof soll die Möglichkeit zur Ruhe und Begegnung bieten. „Mir ist es ein großes Anliegen, dass sich die Landstuhler auf dieses Haus freuen“, betonte Matz.
Auch der 1. Beigeordnete Arno Eckel, der die Glückwünsche der Verbandsgemeinde überbrachte, drückte seinen Wunsch nach einer positiven Zusammenarbeit aus.
Pfarrer Jörg Stengel von der Pfarrei Heiliger Namen Jesu in Landstuhl verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass der Geist von St. Nikolaus nach dem Trennungsschmerz vom früheren Altenzentrum auch im neuen Haus weiterlebe.
Stadtbürgermeister Ralf Hersina wünschte sich abschließend einen regen Austausch aller Beteiligten und der Anwohnern, der von Respekt und Rücksichtnahme geprägt sein soll. „In der Vergangenheit gab es viel Unmut und Hass. Daraus haben wir alle gelernt“, so Hersina, der betonte, dass die Bauarbeiten und das neue Altenzentrum ein sichtbares Zeichen für einen Neuanfang seien. (sw)

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