Speedmarathon
Geschwindigkeitskontrollen in der Westpfalz

Blitzmarathon auch in der Westpfalz
  • Blitzmarathon auch in der Westpfalz
  • Foto: Polizeipräsidium Westpfalz
  • hochgeladen von Jens Vollmer

Kaiserslautern - Das Polizeipräsidium Westpfalz hat am Mittwoch an der europaweiten Aktion "Speedmarathon" teilgenommen und an mehreren Standorten in der Pfalz Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.

Die Aktion ist Teil der diese Woche, vom 16. bis 22. April 2018, stattfindenden Kontrollwoche "Geschwindigkeit" des European Traffic Police Network TISPOL (http://tispol.org). Die TISPOL-Organisation wurde von Verkehrspolizeikräften Europas gegründet, um die Straßenverkehrssicherheit und die Strafverfolgung auf europäischen Straßen zu verbessern. Hauptpriorität ist, die Zahl der Menschen, die im europäischen Straßenverkehr getötet oder schwer verletzt werden, zu reduzieren.

Das Konzept Speedmarathon geht auf eine Initiative der deutschen Polizei zurück und wurde von anderen Staaten übernommen. Dieses Jahr nahmen 18 Staaten daran teil.

Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit ist die häufigste Unfallursache bei tödlichen Verkehrsunfällen. Der Speedmarathon dient der Prävention. Die Polizei will, dass sich Autofahrer Gedanken über ihre Geschwindigkeit machen und nur so schnell wie erlaubt und immer auch angepasst an die jeweiligen Verkehrsverhältnisse fahren. Wer sich so verhält, reduziert das Risiko für sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer an einem Unfall beteiligt zu sein. Der unmittelbar von der Geschwindigkeit abhängige Anhalteweg kann lebenswichtig sein. Denn: höhere Geschwindigkeit bedeutet längerer Anhalteweg.

Neben der Ahndung der Geschwindigkeitsverstöße nutzten die Beamten die Kontrollen, um bei den Fahrzeugführern auch an die Einsicht zu appellieren, niemals die zulässige Höchstgeschwindigkeit zu überschreiten.

Die Polizisten führten insbesondere an den Land- und Bundesstraßen sowie auf den Autobahnen in der Westpfalz Geschwindigkeitskontrollen durch. In Alsenz, in Haschbach, in Dahn, in Zweibrücken, bei Callbach, rund um Kaiserslautern sowie zwischen Hochspeyer und Johanniskreuz waren die Ordnungshüter, Radar- und Lasermessgeräte sowie die sogenannten Blitzer-Anhänger im Einsatz.

Die Bilanz: Zwölf Kontrollstellen, 44.768 gemessene Fahrzeuge und 647 Fahrzeugführer die sich nicht an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit hielten. Von den 647 Verkehrsteilnehmern hielt die Polizei 177 Fahrer an, 470 Fahrzeugführer wurden von automatischen Messanlagen geblitzt. Sie waren zu schnell unterwegs. Diese Fahrer erwartet in den nächsten Tagen Post von der Bußgeldstelle. Unterm Strich verzeichnet die Polizei eine Beanstandungsquote von 1,45 Prozent.

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