Sauberhaftes Frankenthal
Senioren helfen mit!

Einsatz des AWO-Ortsvereins Flomersheim-Eppsteinbei der Aktion „Sauberhaftes Frankenthal“.
  • Einsatz des AWO-Ortsvereins Flomersheim-Eppsteinbei der Aktion „Sauberhaftes Frankenthal“.
  • Foto: AWO Flomersheim-Eppstein
  • hochgeladen von Wochenblatt Redaktion

Flomersheim-Eppstein. „Da sage noch einer, Senioren seien nicht mehr für viel zu gebrauchen. Das zeigt sich anders im AWO-Ortsverein Flomersheim-Eppstein“, berichtet Ursula Lutz.
Bereits zum sechsten Mal half eine Gruppe von AWO-Mitgliedern unter der Leitung von Inge Hildebrecht bei der Aktion „Sauberhaftes Frankenthal“. „Neun Personen zogen am 15. September mit Harke, Besen, Rechen und Eimer zum örtlichen Friedhof, wo die Bäume vorher nicht fragten, ob sie Blätter und Kastanien abwerfen dürfen, die Wege und Freiflächen verschmutzen und wo viel Unkraut seinen Weg gesucht hatte. Leuchtwesten übergestreift, noch einen Schluck Mineralwasser genossen und Hand in Hand wurden in zwei Stunden elf Säcke mit gefallenem Laub, aufgeplatzten Kastanien und ausgeharktem Gras gefüllt. Und das Ganze schien auch noch großen Spaß zu machen, wie man es an manchem Lächeln und fröhlicher gegenseitiger Aufmunterung sehen konnte“, berichtet Ursula Lutz weiter. Die AWO-Vorsitzende Inge Hildebrecht lobte die Gruppe. „Ich merke, dass diese Aktion unseren Senioren gut tut, sie sehen, dass sie noch gebraucht werden. Jeder gibt sein Bestes.“ Ihr Mann Manfred und die Schwestern Monika Rutt und Liane Wittke unterstützten die Idee, beim „Sauberhaften Frankenthal“ mitzumachen und gingen tüchtig mit ans Werk, wobei Liane Wittke sogar mit dem Fahrrad aus Frankenthal kam. „Schön, diese Aktion. So wird man in die Gemeinschaft aufgenommen und sieht Bekannte“ meinte sie.
Rita Bartholomä war zum zweiten Mal dabei. „Ich finde die ehrenamtliche Arbeit in der Gruppe schön. Vielleicht ist dies eine Anregung für andere, auch mal mitzumachen“.
Die Älteste im Arbeitsteam war Elli Schäfer. Kurz vor dem 88. Geburtstag ist sie immer noch an allem, was im Verein passiert, sehr interessiert und setzt sich ein, wo es ihre körperliche Verfassung erlaubt. Harken, Kehren, Rechen, für die betagte Seniorin auch im sechsten Jahr des Mitmachens erneut der Beweis, dass trotz manchem Wehwehchen vieles noch möglich ist. „Ich habe großes Interesse an der Hilfe, mag die Gesellschaft und freue mich, wenn wir die Stadt entlasten können. Schließlich wollen alle einen ordentlichen Friedhof. Dazu dient unser kleiner Beitrag“, so Elli Schäfer.
Kein AWO-Mitglied, aber im zweiten Jahr beim Aufruf „Sauberhaftes Frankenthal“ dabei, war Alois Nessel. Und warum? „Mir ist die Gemeinschaft wichtig und ich möchte Vorbild für andere sein, damit sie sich auch mal ehrenamtlich engagieren. Ehrenamtliche Tätigkeiten sind wichtig, man kann nicht alles der Gemeinde und der Stadt aufbürden“, so Alois Nessel.
Auch das Ehepaar Ursula und Reinhold Lutz sind am Werkeln. „Ich habe Spaß an der Sache“, so der Ehemann und für Ursula Lutz ist es eine Selbstverständlichkeit, als Beiratsmitglied und zweite Schriftführerin die Vereinsaktivitäten zu unterstützen.
Nach zwei Stunden Arbeit steht im Freien vor der Isenachhalle für alle noch eine leckere Kartoffelsuppe mit Würstchen bereit, die nach Corona-Regeln auf Abstand und in Wegwerftellern serviert wird. Und das i-Tüpfelchen waren duftende, frisch gebackene Dampfnudeln, auf dem Rollator gebracht von Gisela Wagner. „Ich kann zwar nicht mehr helfen, weil es körperlich nicht mehr geht, aber so kann ich auch einen Beitrag für die Gemeinschaft leisten. „Fehlt nur noch die Vanillesoße“, merkte Reinhold Lutz lachend an. Alle wollen auch im nächsten Jahr bei erneutem Aufruf zu „Sauberhaftes Frankenthal“ möglichst gesund wieder dabei sein. ps

Autor:

Gisela Böhmer aus Frankenthal

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