PWV Ramberg Burg Guttenberg Waldgeister

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Durch Weinberge und Kastanienwald rund um Rechtenbach

….. und es hat doch nicht geregnet ! Vor Jahr und Tag haben wir diesen Weg schon einmal gemacht und waren bis auf die Haut naß geworden, Kopf naß, Rücken naß, die Regenjacken hatten den Wasserfluß zwar ein wenig verzögert, aber nicht aufhalten können, selbst in den Schuhen hat uns das Wasser gestanden. Und manch einer hat bei unserer Sonntagswanderung vom 11. August feixend an diesen denkwürdigen Tag erinnert.
Aber von Anfang an : Treffpunkt war wie immer der Dorfplatz in Ramberg, von wo wir, 54 Wan-derinnen und Wanderer, mit den Autos nach Schweigen-Rechtenbach gefahren sind. Und von da gings dann weiter, rasch aus dem Dorf hinaus, hinein ins offene Land, Weinberge ringsum, reich behangen, aber die Versuchung war gering. Die Trauben sind noch ungenießbar. Ohnehin sehen die Reben, obwohl sie ja gegen Trockenheit ziemlich unempfindlich sind, teilweise ein bissel traurig aus.
Die Sonne scheint, ein freundlicher Tag, die Kinder Leni, Leo und Elias sind glücklich und uner-müdlich in ihrem Hin und Her dabei, während sich unsere Jüngste, die kleine Johanna, vergnügt quietschend im Kinderwagen schieben läßt. Stetig aber mäßig geht es aufwärts, dann hinein in den Wald, Kastanienwald, sogenannter Mundatswald, der im Laufe der Jahrhunderte mehrfach den Besitzer und meist gleichzeitig auch den Landesherrn gewechselt hat, mal weltlich, mal kirchlich, auch mal französisch, dann wieder deutsch war. Unser Wanderwart Günther Andt weiß darüber kurzweilig zu berichten.
Nie weit von der Grenze geht unser Weg bis hin zur Schutzhütte am Wegscheid-Stein, Treffpunkt von fünf Wegen aus Richtung Schweigen, Weiler, Langental, St. Germanshof und der Ruine Guttenberg. Hier steht auch der Ritterstein Nr. 7, - benannt nach dem PWV-Mitbegründer Karl Albrecht von Ritter, und von denen es sage und schreibe 306 Stück in der ganzen Pfalz gibt, Drei Kilometer waren´s bis hierher, nicht so sehr viel, aber trotzdem, hier wird geschmaust und schnabuliert….. der Tisch ist wieder mal reichlich gedeckt mit allem, was aus den Rucksäcken hervorgezaubert wird und Leib und Seele zusammenhält. Und für den weiteren Weg sind alle dann wohl gestärkt.
Weiter aufwärts geht es durch den Wald, bis hin zum recht anspruchsvollen, aber kurzen Anstieg zur Burgruine Guttenberg. Kein reines Vergnügen für die älteren Beine, und unmöglich für den
Kinderwagen. Macht nichts; für die, die hochgestiegen sind gab´s als Belohnung eine wunderbare Fernsicht aus etwas über 500 Metern Höhe, bis hinüber zu unserer Burg Neu-Scharfeneck und weit hinein ins Französische. Zurück dann wieder abwärts, ebenso anstrengend und weiter unten gings, jetzt wieder mit dem Kinderwagen, durch lichtdurchflutete Kastanienwälder. Die Sonne scheint zumeist bis auf den Boden, malt Lichtkringel; es ist ein herrliches Gehen und in sanftem Schwung kommen wir am Eingang zum Waldgeisterpfad an.
Dort wird noch rasch ein Gruppenbild aufgenommen und dann geht´s weiter, 2 Kilometer dem Pfad entlang, vorbei an den rund 130 Figuren und Skulturen, die der heute 75 Jahre alte Hobbyschnitzer Volker Dahl aus Oberotterbach in den letzten Jahren geschaffen hat. Figuren, die, neben dem Glück mit dem heutigen Wetter, noch reichlich Gesprächsstoff bei der Einkehr im Schützenhaus in Oberotterbach liefern.
Später, auf der letzten Etappe bis hin zu den abgestellten Autos in Rechtenbach, waren manche Füsse recht schwer geworden, aber ein bißchen stolz war man schon, dies noch auf sich genommen zu haben. Und so sind dann auch rund 11 km zusammengekommen bei dieser von Andreas König so schön ausgekundschafteten und geführten Wanderung.
PWV-Ramberg
Pressewart
Paul vom Eulenhorst

Autor:

Paul vom Eulenhorst aus Trifelskurier

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