Nationenparade mit den Weltmeistern
Teil 3 der Rennwoche bei den Ironman Weltmeisterschaften mit Susanne Harz

Susane Harz beim Prerace Seminar auf Hawaii. 
Von Links nach Rechts: Ralf Scholt, TV Moderator; Daniel Unger ehem. Triathlonweltmeister, Susanne Harz, Hannes Blaschke, Reiseorganistation; Thomas Hellriegel, Triathlonlegende und Ironman Worldchampion 1997
  • Susane Harz beim Prerace Seminar auf Hawaii.
    Von Links nach Rechts: Ralf Scholt, TV Moderator; Daniel Unger ehem. Triathlonweltmeister, Susanne Harz, Hannes Blaschke, Reiseorganistation; Thomas Hellriegel, Triathlonlegende und Ironman Worldchampion 1997
  • Foto: Susanne Harz
  • hochgeladen von Alexander Walch

Speyer.Waldsee.Kona. Die Triathletin Susanne Harz berichtet über Ihre Rennwoche auf Hawaii. Am Samstag startet sie bei den Ironman World Championships und wird 3,9 Kilometer schwimmen, mit dem Rad 180 Kilometer fahren und im Anschluss noch einen Marathon laufen. Hier lesen Sie den dritten Teil der Rennwoche.

Da wir heute mehrere Programmpunkte zu bewältigen hatten, kam mir die geniale Idee, schon am Morgen in den Supermarkt und den Farmersmarket zu gehen, um unseren täglichen Bedarf an Molkereiprodukten und frischen Obst zu decken. 6:20 Uhr radelte Michael (sehr bereitwillig!!!) mit mir nach Kona. Aus allen Richtungen begegneten uns Sportler radelnd oder laufend in voller Montur. Um die Uhrzeit! ABSOLUT normal hier! COOL !!! Wir hingegen schleppten sportlich unsere Beute (u.a. eine leckere Papaya, eine Dragonfruit und eine Ananas. Mango gab es leider keine) nach Hause.

Heute stand der 9km-Lauf über den Queen-K-Highway an, um die letzten Kilometer der Marathonstrecke abzulaufen. Der Shuttle fuhr uns um 8:40 Uhr zum Highway. Wir liefen dann von dort aus zurück nach Kona. An neuralgischen Punkten standen Teammitglieder und reichten uns – bei Bedarf – Wasserflaschen und zeigten an, ob / wie wir an Kreuzungen abbiegen mussten. Dieses Jahr fand ich den Lauf recht machbar, da es heute nicht so heiß (lediglich 27,8 Grad um 9 Uhr morgens) und zudem sogar etwas bewölkt war. Die Sohlen brannten mir heute NICHT durch. Das nährt die Hoffnung, dass die Treter noch bis Samstag halten.

Ein bisschen in der Gruppe zu laufen verleitet schon zu einer höheren Pace. Es sollte auch nur ein lockeres Läufchen werden. Mit 4:46 Min/Km und ½ Liter Wasser in und über mir war das für mich eine akzeptable Einheit. Und das COOLSTE: die letzten 1,5km verliefen über den Alii Drive, an der Ironman Messe vorbei, der Trubel, die vielen rumwuselnden Athleten… Das war echt COOL!

Im Anschluß war ab ca. 10:40 Uhr im Royal Kona Resort ein RaceSeminar: der Weltmeister Daniel Unger und Ironmanlegende Thomas Hellriegel standen mit dem Moderator Ralf Scholt Rede und Antwort. Bei Wasser, Alkoholfreies Weißbier, Cola und meinen Lieblings-Pretzels verbrachten wir eine knappe, kurzweilige und informative Stunde mit Blick aufs Meer. Es wurden letzte Tipps für die PreRace-Woche bezüglich Ernährung, Form und  Kleidungswahl gegeben. Natürlich wurde auch ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert. Profis hautnah und einfach sympathisch!

Zurück mit dem Shuttle ins Appartement. Frisch geduscht über die frischen Früchte hergemacht. Bin begeistert! Dieses Jahr läuft evtl. die Ananas der Mango den Rang ab! Es ist noch nicht ganz entschieden!

Jedenfalls wurde nun erst mal gechillt, was das Zeug hält! Beine hochlegen und die herrliche Aussicht aus dem klimatisierten Innenräumen unserer palastähnlichen Unterkunft geniessen! INCREDIBLE! Der Blick auf sich im Wind wiegende Palmen und Bananenstauden! Man darf nur nicht übermütig werden und die Balkontür öffnen wollen, sonst bekommt man einen Hammer frontal.

Wenig später fuhr uns der Shuttlebus nach Kona rein, wo die Nationenparade stattfinden sollte. Wie letztes Jahr versammelten und gruppierten sich die Athleten und Angehörigen je Nation auf dem Parkplatz hinter dem King Kamehameha Hotel. Wir warteten Fähnchen schwenkend in unseren Outfits auf den Start der Parade. Unterschied zum Vorjahr: es nieselte nicht, sondern es regnete kräftig. Dementsprechend war die Stimmung nicht so ausgelassen, wie letztes Jahr. Wie die begossenen Pudel zogen wir dann alle am Pier vorbei und den Alii Drive entlang. Ob das medientauglich / telegen war, wird sich noch erweisen… Tapfere Zuschauer standen rechts und links und winkten uns zu und an einigen Bistros/Restaurants waren gute Stimmungsnester. Echt cool war, das Jan Frodeno mit Daniel Unger auf der Pritsche eines PickUps direkt vor uns herfuhren und uns zujubelten und Stimmung machten! Die Parade endete an der Ironman Expo. Über diese wurde dann – aufgrund des ungemütlichen Wetters - mehr oder weniger zügig flaniert.

Dreimal dürft ihr raten: Bei einem übersichtlichen Snack und auf der Couch chillen lassen wir nun den Abend ausklingen.

Aloha

Susi

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