Beteiligung zum Busverkehr der Zukunft gestartet
„Speyer steigt ein“

„Sprechen Sie mit!“, fordern die Plakate auf, die am Brezelhäuschen auf dem Postplatz hängen. Wer hier auf den Bus wartet und sich die Zeit vertreiben will, kann schon mal nachlesen, was es mit „Speyer steigt ein“ auf sich hat.
  • „Sprechen Sie mit!“, fordern die Plakate auf, die am Brezelhäuschen auf dem Postplatz hängen. Wer hier auf den Bus wartet und sich die Zeit vertreiben will, kann schon mal nachlesen, was es mit „Speyer steigt ein“ auf sich hat.
  • Foto: Stadt Speyer
  • hochgeladen von Cornelia Bauer

Speyer. Wer in der Domstadt Bus fährt, sollte mitmachen: Unter dem Motto „Speyer steigt ein“ können sich Bürgerinnen und Bürger aktiv an der Aufstellung des neuen Nahverkehrsplans beteiligen. Ziel der breit angelegten Befragung ist es, herauszufinden, was die Menschen brauchen, damit sie gerne mit dem Bus fahren – oder sogar vom Auto auf den Bus umsteigen. In einem ersten Schritt geht es um den Busverkehr in der Innenstadt. Interessierte können noch bis Ende Juni sowohl online als auch an etlichen Stellen vor Ort in die Beteiligung „einsteigen“.

„Sprechen Sie mit!“, fordern die Plakate auf, die am Brezelhäuschen auf dem Postplatz hängen. Wer hier auf den Bus wartet und sich die Zeit vertreiben will, kann schon mal nachlesen, was es mit „Speyer steigt ein“ auf sich hat. Über einen QR-Code gelangt man schnell auf die Projektwebseite www.speyer.de/steigtein und kann dort gleich den Online-Fragebogen ausfüllen. An den kommenden drei Samstagen zwischen 10 und 12 Uhr ist das Brezelhäuschen als „Vor-Ort-Alternative“ wieder besetzt. Ein Ansprechpartner gibt Auskunft und nimmt Ideen und Meinungen entgegen: Wie könnten die Haltestellen auf dem Postplatz besser gestaltet werden? Welche Strecken sollten die Busse in der Innenstadt fahren und braucht es wieder einen City-Shuttle?

Bis zum 26. Juni ist es auch weiterhin möglich, sich in den Stadtteilen zu beteiligen. Zu folgenden Zeiten besteht hierzu die Möglichkeit:
Dienstags von 9 bis 11 Uhr und donnerstags von 15 bis 18 Uhr im Mehrgenerationenhaus im Weißdornweg 3,
dienstags von 16 bis 18 Uhr sowie freitags von 9 bis 12 Uhr beim Stadtteilbüro West in der Kurt-Schuhmacher-Straße 16 a sowie
dienstags zwischen 8.30 und 11.30 Uhr und donnerstags von 14.30 bis 17.30 Uhr im Stadtteilbüro Süd in der Windthorststraße 18.

Außerdem wird es informative Aktions-Samstage unter dem Motto „Bus erleben“ geben: Wer wissen will, ob ein Bus auch mit Rollator, Kinderwagen oder Rollstuhl gut zugänglich ist, kann das in aller Ruhe ausprobieren – die städtischen Mitarbeiter haben alles dabei. Am 12. Juni steht der Infobus von 10 bis 12 Uhr, also während des Wochenmarkts, auf dem Festplatz. Am selben Tag macht er von 15 bis 17 Uhr auf dem Berliner Platz Halt. Am 19. Juni ist er von 10 bis 12 Uhr in Speyer-Nord auf dem Heinrich-Lang-Platz, am Nachmittag lädt er von 15 bis 17 Uhr vor dem Rathaus in der Maximilianstraße 12 zum Gespräch ein. Weiter geht es am 26. Juni zwischen 10 und 12 Uhr bei der Reithalle auf dem Normand-Gelände, und zum letzten Mal „Bus erleben“ können Interessierte an diesem Tag zwischen 15 und 17 Uhr an der Alla-Hopp-Anlage in der Dr.-Eduard-Orth-Straße.

Die rückläufigen Corona-Fallzahlen und die dadurch sinkende Inzidenz machen nun auch die Beteiligung vor Ort möglich. „Wir versprechen uns viel von der Online-Befragung, aber durch das persönliche Gespräch können wir noch mehr Speyererinnen und Speyerer erreichen“, sagt Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler. „Das ist wichtig“, erklärt sie, „denn die Rückmeldungen aus der Bevölkerung fließen in die Überlegungen für den Nahverkehrsplan ein, der im kommenden Jahr in Kraft treten und den Busverkehr der nächsten Jahre regeln wird.“

Nach Juni wird es mit der Beteiligung zum Busverkehr in den einzelnen Stadtteilen weitergehen. Im Herbst wird die finale Entscheidung beim Stadtrat liegen, der den Nahverkehrsplan beschließt.

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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