Speyerer Fahrradgruppen diskutieren über Mobilitätskonzept
OB Stefanie Seiler befürwortet Fahrradstraßen

Die Diskussionsrunde der Speyerer Fahrradgruppen
Mit OB Stefanie Seiler
  • Die Diskussionsrunde der Speyerer Fahrradgruppen
    Mit OB Stefanie Seiler
  • Foto: Martin Moser
  • hochgeladen von Alexander Walch

Speyer.Besonderer Besuch beim AK „Fahrradstadt Speyer“: Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler war Mittwochabend zu Gast, um das geplante Mobilitätskonzept und seine Auswirkungen auf den Fahrradverkehr zu diskutieren.

Unter den Teilnehmern waren auch Vertreter des ADFC, der „Mountain-Bike Gruppe“ und von Inspeyered.

Laut Oberbürgermeisterin Seiler soll keine neue Konzeption erstellt werden. Vielmehr sollen die vorhandenen Konzepte (Verkehrsentwicklungsplan, Radverkehrskonzept etc.) bis nächstes Jahr zu einem Gesamtverkehrsleitbild zusammengeführt werden.

Das neue Verkehrsleitbild soll mit Beteiligung der Bevölkerung einen Wandel im Denken zum Thema Mobilität bewirken, wobei die Verwaltung mit gutem Beispiel vorangehen wolle. Den umweltschonenden Verkehrsmitteln, allen voran dem Rad- und Fußverkehr, soll mehr Geltung verschafft werden, gefolgt vom Öffentlichen Personennahverkehr.

Daraus soll sich eine Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs ergeben, vor allem in der Innenstadt. Aus Sicht des Sprechers des AK Fahrradstadt, Dr. Martin Moser, stärkt diese Vorgehensweise den Radverkehr in Speyer, wie sie vom AK Fahrradstadt, der „Mountain-Biker Gruppe“ und Inspeyered gemeinsam gefordert wird.

Angesprochen auf die acht im Radverkehrskonzept angeführten potentiellen Fahrradstraßen, sagte Frau Seiler ihre Unterstützung zu, soweit nichts Grundsätzliches im Wege stehe.

Eine Fahrradstraße ist eine Straße, die dem Fahrradverkehr vorbehalten ist, aber durch Zusatzzeichen auch für andere Fahrzeuge, wie Autos oder Mofas, geöffnet werden kann.

Es ist möglich den Verkehr anderer Fahrzeuge nur für Anlieger zuzulassen, oder nur in einer Fahrtrichtung freizugeben. Die Höchstgeschwindigkeit ist für alle Fahrzeuge 30 km/h, und Kraftfahrer müssen bei Bedarf ihre Geschwindigkeit verringern, damit Radfahrer nicht behindert oder gefährdet werden. Fahrradfahrer dürfen nebeneinander fahren. Die vom Radverkehrskonzept vorgeschlagenen Fahrradstraßen sind der Mausbergweg, Vincentiusstraße, Otto-Mayer-Straße, Georg-Kerschensteiner-Straße, Mühlturmstraße, die Straßen um das Doppelgymnasium, namentlich die Nicolaus-von-Weis-Straße, Butenschönstraße, sowie der westliche Teil der Holzstraße.

Die Ausweisung dieser acht Straßen wäre ein erster Schritt in Richtung auf das von der „Mountain-Biker Gruppe“ vorgegebene Ziel „20 Fahrradstraßen bis 2020“, das auch der AK „Fahrradstadt Speyer“ vorbehaltlos unterstützt, so Moser.

Da Fahrradstraßen eine komplexe Angelegenheit sind, schlug Frau Seiler einen Nachfolgetermin mit dem AK vor, um das Thema auch mit Verwaltungsmitarbeitern im Detail zu besprechen. Laut Moser freut sich der AK „Fahrradstadt Speyer“ über diesen Vorschlag und nimmt ihn gerne an.

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