Wer wird die zweite Speyerer Brezelkönigin?
Fünf Junge Frauen wollen auf den Thron

Die amtierende Brezelkönigin Laura I. umringt von ihren potenziellen Nachfolgerinnen: Anna Lisa Lang, Natascha Dorn, Anne-Susann Sperling (v.l.) und Viktoryia Perez und Linda Herrmann (v.r.)
  • Die amtierende Brezelkönigin Laura I. umringt von ihren potenziellen Nachfolgerinnen: Anna Lisa Lang, Natascha Dorn, Anne-Susann Sperling (v.l.) und Viktoryia Perez und Linda Herrmann (v.r.)
  • Foto: Stender/Verkehrsverein
  • hochgeladen von Cornelia Bauer

Speyer.Nach zwei Jahren Amtszeit dankt Brezelkönigin Laura I. ab. Am Samstag wird eine neue Brezelkönigin gewählt. Cornelia Bauer stellte den fünf Anwärterinnen auf den Thron die Frage nach ihrer Motivation und ihren Erwartungen.

Natascha Dorn, 29 Jahre, verheiratet, Assistentin des Direktors der Herz-Kreislaufforschung in der Universitätsklinik Mannheim: „Ich möchte Brezelkönigin von Speyer werde, da ich Speyer schlicht und ergreifend liebe. Als ich damals beim Brezelfest von meiner „alten“ Firma auf einem Wagen mitlaufen konnte, war mir klar, das Brezelfest ist etwas besonderes - wie auch Speyer an sich.
Es war eine Gaudi mit Charme und viel Herz. Als ich dann las, dass Speyer eine Königin sucht, war mir sofort klar, hierfür muss ich mich bewerben.
Ich bin eine wirkliche Frohnatur und ich glaube von mir behaupten zu können, dass ich die Bewohner in Speyer erfrischen und weitere junge Leute für das Brezelfest begeistern kann. Ich bin ein wirklich ehrlicher und direkter Mensch mit viel Mut und ich denke, den benötigt man ebenfalls. Zudem kann ich alle Andreas Gabalier Lieder trällern und sehe wirklich gut in einem Dirndl aus...
Vom Amt der Brezelkönigin erwarte ich mir vor allem Spaß, und dass nicht jeder Tag dem anderen gleicht. Ich denke, das ist die schönste Art aus dem Alltag herausgerissen zu werden und um mit Menschen gemeinsam Spaß zu haben, zu feiern und vielleicht neue Menschen kennenzulernen.
Vielleicht kann ich auch die Menschen von mir begeistern und allen ein wenig Liebe und Fröhlichkeit mit auf den Weg geben."

Anne-Susann Sperling, 22 Jahre, Auszubildende im Hotelfach mit Zusatzqualifikation Management: „Schon vor zwei Jahren habe ich überlegt, zur Wahl anzutreten, nur war ich zu dieser Zeit als Prinzessin der SKG im Amt, nach meiner Amtszeit wurde ich vermehrt angesprochen, dass ich mich zur Wahl stellen soll und da ich schon sehr viel Spaß und Freude als Prinzessin hatte, fasste ich den Entschluss und bewarb mich für das Amt. Ich spreche gerne vor Menschen, habe Spaß am Feiern mit Freunden, ich liebe unsere schöne Stadt am Rhein und möchte Sie authentisch bei allen Events vertreten. Ich freue mich auf viele neue Menschen, die man kennenlernt in solch einem Amt, bei alle Feiern und Terminen in den kommenden zwei Jahren und auf jede Menge Spaß.“

Linda Herrmann, 28 Jahre, Gesundheits- und Krankenpflegerin im Diakonissen-Stiftungskrankenhaus: „Als stolze Speyererin ist es mir seit einigen Jahren ein großer Wunsch, einmal das schönste Fest der Stadt, das Brezelfest repräsentieren zu dürfen. Ich besuche das Brezelfest schon seit vielen Jahren mit meiner Familie und Freunden. Ich liebe das Fest und die gute Stimmung der Besucher.
Als Brezelkönigin des Festes werde ich mit größtem Einsatz das Brezelfest und die Stadt Speyer bei allen Events repräsentieren. Erwarten würde ich mir außerdem viel Spaß, Freude, eine super Stimmung und nette Leute.“

Viktoryia Perez: 38 Jahre jung, Mutter von zwei Söhnen, Künstlerin: „Ich möchte Brezelkönigin werden, weil es ein schönes Amt mit viel Feierlichkeiten, guter Laune, Spaß und Repräsentanz ist, das mich absolut widerspiegelt. Brezelkönigin zu sein passt absolut zu mir. Speyer ist meine Wahlheimat geworden, und ich erfreue mich jeden Tag aufs Neue, hier zu leben, lieben, malen, fühlen und Freude zu verbreiten. Ich fühle mich mit der Stadt extrem verbunden und liebe die Menschen hier. Ich kann gut mit Menschen umgehen. Neben meiner Tätigkeit als Künstlerin bin ich im sozialen Bereich tätig. Ich bin sehr spontan, kreativ, eine Spaß- und Motivationskanone. Menschen zusammenzubringen, zu animieren, ist etwas, was mir auch im Blut liegt, denn das Leben ist sooooo schön und das alles kann ich sogar in fünf Sprachen und Pfälzer Dialekt umsetzen.
Grundsätzlich bin ich jemand, der gerne in der Öffentlichkeit steht. Ich bin sehr ausdauernd und komme mit jeder Stresssituation gut klar. Es darf auch ruhig später werden am Abend, das ist kein Problem. Ich bin bis spät in die Nacht in Top-Form, sogar mit meiner Lieblings-Weinschorle. Wenn Sie gewählt werde, möchte ich mit aller Kraft und Tat mit meiner Präsenz Menschen bei Veranstaltungen Willkommen heißen, Menschen glücklich machen, offen sein und gerne feiern. Weiterhin mag ich gute Laune verbreiten, tolle Projekte mit viel Kunst, Lebensfreude, Gesundheit und Liebe zu Speyer organisieren und unterstützen.  Jeder, der nach Speyer kommt, soll liebend gerne wieder zurückkommen wollen. Genau das zu erreichen, erwarte ich von mir in der Amtszeit als Brezelkönigin. Und dabei gaaanz viel Spass zu haben.“

Anna Lisa Lang, Alter: 25, angehende Steuerfachangestellte, gelernte Sport-und Fitnesskauffrau: „Ich bin hier geboren und aufgewachsen. Habe Freunde und Familie gefunden und lieben gelernt. Habe schon von Kleinkind an Freude an unseren Festen und Veranstaltungen, sowie dem Sportprogramm finden dürfen. Demnach sehe ich Speyer aus Kinderaugen, aus jugendlichen Augen und nun mit den Augen einer erwachsenen jungen Frau. So ein besonderes Gefühl ist nicht einfach in Worte zu fassen. Mein Herz hängt an dieser Stadt, in der ich ein Meer von Erinnerungen erleben durfte.
Und darum bin ich die Richtige für das Amt: Damals, wie auch heute ist die wichtigste Eigenschaft einer Königin Nächstenliebe und Mitgefühl für ihre Stadt und besonders den Mitmenschen zu fühlen. Dank meiner Vergangenheit, welche ich in dieser schönen Stadt und ihrem idyllischen Umfeld verbringen durfte, habe ich mir diese Eigenschaften angeeignet. Von meiner Amtszeit als Brezelkönigin wünsche ich mir viel Spaß, Freude und hauptsächlich das Zusammenkommen mit den Speyrern, um auch die Erinnerungen anderer an unsere Stadt erfahren zu dürfen.“

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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