• 16. April 2018, 10:42 Uhr
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KSV Kegler spielen jetzt um den Aufstieg in die Bundesliga
Kuhardter Kegler machen das Meisterstück

Die Herrenmannschaft ist Meister der zweiten Bundesliga. Jetzt geht es um den Aufstieg in die Bundesliga.
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Die Herrenmannschaft ist Meister der zweiten Bundesliga. Jetzt geht es um den Aufstieg in die Bundesliga. (Foto: KSV)

Kuhardt/Heddesheim. Der Herrenmannschaft des KSV Kuhardt ist die Sensation gelungen. Sie sind Meister in der zweiten Herrenmannschaft und spielen jetzt die Relegation um den Aufstieg in die Bundesliga.Am Samstag, 14. April, kam es zwischen dem KSV Kuhardt und dem stolzen Kranz Walldorf zum Entscheidungsspiel um die Meisterschaft der zweiten Bundesliga Süd. Auf der neutralen Bahnanlage der ATB Heddesheim duellierten sich die die dominierenden Teams der vergangenen Runde (mit jeweils 34:2 Punkte) in dieser Staffel. Die neutrale Bahnanlage in Heddesheim erwies sich als tückisch, jedoch konnte man keinesfalls von einer schlechten Bahn sprechen, denn der Holzfall war ganz okay. Bereits ab den ersten Würfen um 14 Uhr Ortszeit merkte man beiden Teams die Anspannung an. Kein Spieler war ohne Nervosität auf die Bahn gegangen. Es dauerte eine Zeit, bis sich beide Teams etwas auflockern konnten und guter Kegelsport gesehen wurde. Zu keiner Zeit dieses Entscheidungskampfes konnte sich ein Team bedeutend absetzen und die Partie wurde stets auf Schlagdistanz geführt.
Nach dem ersten Startertrio war der KSV hauchdünn in Front. Auch das Schlusstrio betrieb weiterhin quälende Momente der Nerven für den Kuhardter Fanblock. Mit leichten Vorteilen ging auf die letzte Bahn und Kuhardt schien sich absetzen zu können. Walldorf konterte jedoch und auf einmal schien Walldorf noch vorbeziehen zu können. In einem wahren Herzschlagfinale war es schließlich Dominik Mendel, der mit dem 49ten Wurf einen Einzelkegel holte und mit dem darauffolgenden Neuner die Partie und den Meisterkampf entschied. Es dauerte einige Zeit bis der Endstand mit 5710:5704 endgültig errechnet wurde. Danach brachen im Schwarz Gelben Kuhardter Block alle Dämme.

Tränen und Freudentänze

Tränen, Freudentänze, Umarmungen und alles was dazugehört. „Es war ein knappes Duell mit Herzschlagfinale. Ich bin froh, dass wir die glücklichere Mannschaft wahren,“ so Patrick Jochem bei der Spielabsage. Walldorf erwies sich als fairer Verlierer und gratulierte respektvoll beim Sportgruß. „Wir haben heute das glücklichere Ende nicht für uns gehabt. Nun heißt es Aufstehen und sich auf die Relegation zur 1.Bundesliga vorbereiten. Dort ist unsere nächste Chance,“ so der Walldörfer Sprecher beim Sportgruß. Für den KSV starteten Markus Wingerter (996), Philipp Braun (958) und Nicolai Bastian (936). Wingerter brauchte Hundert Wurf, um in Spiel zu finden und agierte danach in bekannter Stärke. Braun zeigte seine klasse erst auf der letzten Bahn und konnte nicht ganz zufrieden sein. Bastian war nervös aber spielte konstant und sichtlich erleichtert noch zu diesem Ergebnis gekommen zu sein. „Das hätte heute bei mir anders ausgehen können. Ich hatte das Gefühl, die Bahn läuft mal so und mal so,“ so Bastian in der Analyse. Das Schlusstrio mit Patrick Jochem (939), Mathias Hähnel (991) Dominik Mendel (890) hatten dann schließlich genügend Hölzer getroffen, um die Meisterschaft perfekt zu machen. Jochem verschlief dabei den Start und biss sich in den Kampf hinein. Hähnel hatte auch seine Schwierigkeiten mit der Bahn, aber verzückte mit einer 270er Bahn auf seiner dritten Serie was eine kleine Vorentscheidung hätte gewesen sein könnte, denn Mendel brach nach gutem Start ein. Dass Mendel in einer schwachen Phase mit seinen letzten beiden Würfen die Partie entscheiden sollte passte in das entschlossene Bild des KSV Anhangs. „Mit unseren Fans und der dadurch tollen Atmosphäre hatte ich den Eindruck, dass wir das unbedingt packen wollen,“ so Wingerter später.
Bericht: Nicolai Bastian

Die Herrenmannschaft ist Meister der zweiten Bundesliga. Jetzt geht es um den Aufstieg in die Bundesliga.
Spannung pur: Das Finale um die Meisterschaft in der zweiten Bundesliga beim ATB Heddesheim war packend.

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