Gustav Rothhaar leitet jetzt das Amt für Jugend und Soziales
Neue Aufgabe übernommen

Gustav Rothhaar.

Pirmasens. Gustav Rothhaar hat die Leitung des Amtes für Jugend und Soziales übernommen. Der 59-Jährige steht seit 1993 in Diensten der Stadtverwaltung. Zuletzt verantwortete er das Sachgebiet Soziales. Die Amtsleiterstelle war seit März vakant. Zwei Bewerber hatten auf die interne Ausschreibung hin ihr Interesse bekundet.
Nach sechs Jahren im Handwerk – Rothhaar absolvierte eine Bäckerlehre – schlug er eine Laufbahn bei der Bundeswehr ein. Nach zwölf Jahren Dienstzeit wechselte er zur Stadtverwaltung. Es folgte ein duales Studium an der Hochschule für öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz in Mayen. Dabei durchlief Rothhaar im praktischen Teil des Studiums die verschiedenen Ämter der Verwaltung. Seit Herbst 1996 - nach Abschluss des Studiums - arbeitet der gebürtige Pirmasens im Sozialamt. Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung der Stadtverwaltung wurden die bis dahin eigenständigen Ämter für Jugend und Soziales im Frühjahr 2011 zu einer schlagkräftigen Einheit fusioniert. Seit 2014 leitet der Beamte das Sachgebiet Soziales. Der 59-Jährige ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und lebt in Gersbach. Den Ausgleich zur Büroarbeit findet Rothhaar auf dem familieneigenen Bauernhof, den er im Nebenerwerb zusammen mit seinem Bruder bewirtschaftet. Eine zweite große Leidenschaft ist der aktive Radsport, dem er sich seit mehr als vier Jahrzehnten widmet.
Die Neubesetzung an der Spitze des Amtes für Jugend und Soziales war notwendig geworden, nachdem Jan Kardaus (44) auf eigenen Wunsch zum 1. März zur Stadtverwaltung Frankenthal gewechselt ist. Dort verantwortet er den Bereich Jugend. Der aus Neustadt/Weinstraße stammende Jurist war im November 2011 an die Spitze des Ordnungsamtes bei der Pirmasenser Stadtverwaltung gerückt. Im März 2015 löste er Markus Zwick an der Spitze des Jugend- Sozialamtes ab.
Das Amt für Jugend und Soziales hat rund 260 Mitarbeiter und ist zuständig für ein jährliches Finanzvolumen von etwa 60 Millionen Euro. Die Einrichtung mit Sitz in der Maler-Bürkel-Straße und einer Außenstelle in der Alleestraße besteht aus den sechs Sachgebieten Allgemeiner sozialer Dienst/Erziehungshilfe; Jugendpflege, Unterhaltsstelle, Wirtschaftliche Jugendhilfe, Jugend- und Drogenberatungsstelle, Hilfe in Heimen und sozialen Sonderleistungen.
Zu den Aufgaben des Amtsleiters gehört neben der Personal- und Finanzplanung auch die Zusammenarbeit mit den Wohlfahrtsverbänden, freien Trägern der Sozial- und Jugendhilfe sowie Gremienarbeit in Jugendhilfeausschuss und diversen Lenkungsgruppen. Auf den neuen Amtsleiter warten wichtige Aufgaben, etwa die Entwicklung eines Gesamtkonzeptes für eine einheitliche Jugend-, Familien- und Seniorenplanung. ak/ps

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