Tödlicher Verkehrsunfall auf der B35 - Polizei sucht dringend Zeugen
Ohne ersichtlichen Grund auf der Gegenfahrbahn

Philippsburg. Ein 63-jähriger Mann aus dem Landkreis Karlsruhe befuhr am Sonntagabend um 21.43 Uhr mit seinem DB Crossfire die B35 aus Richtung Huttenheim/Philippsburg in Richtung Graben-Neudorf. Nach Angaben von Zeugen fuhr der Mann jedoch über eine Strecke von mehreren hundert Metern ohne ersichtlichen Grund auf der Gegenfahrbahn.

Zeugen konnten schließlich beobachten, wie es zum Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden DB E 220 kam. Der Unfallverursacher hatte keinen Sicherheitsgurt angelegt und wurde durch die Wucht des Aufpralls aus seinem Fahrzeug geschleudert, wobei er sich tödliche Verletzungen zuzog. Beide Fahrzeuge wurden nach rechts abgewiesen und kamen an der Böschung zum Stehen. Der 58-jährige Fahrer des E 220 sowie seine 55-jährige Beifahrerin wurden schwer verletzt - der Fahrer musste von der Feuerwehr mit einer Rettungsschere aus dem Fahrzeugwrack befreit werden.

Polizei sucht Zeugen

An beiden Autos entstand Totalschaden in Höhe von insgesamt rund 13.000 Euro. Die Freiwilligen Feuerwehren Philippsburg, Huttenheim und Rheinsheim waren mit insgesamt neun Fahrzeugen im Einsatz. Das DRK versorgte die Verletzten an der Unfallstelle mit zwei Notärzten und drei Rettungstransportwagen.
Die Polizei war mit insgesamt acht Streifenwagenbesatzungen an der Unfallstelle. Die B35 musste über mehrere Stunden mehrfach voll gesperrt werden. Die Verkehrspolizei Karlsruhe hat die Sachbearbeitung übernommen und bittet mögliche weitere Zeugen des Unfalls, sich  unter 0721 944840 zu melden.

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