Rettungseinsatz wird durch Vollsperrung B270 Hirschhorn schwer behindert

So ich muss hier etwas dringend richtig stellen!
Der Kreis hat den Vorfall vom Montag geprüft und es ist dabei herausgekommen, dass es sich wohl nicht um einen Notfall gehandelt hat und es deshalb richtig war, dass der RTW am Ende über Wörsbach zu fahren hatte!
Der / die betreffende Person, die den Einsatz gebraucht hat, sieht das zwar immer noch anders, aber das spielt nun nach der Prüfung keine Rolle mehr!
Ich werde den Artikel, hier noch stehen lassen und dann aber löschen!
Auf der einen Seite können wir froh sein, dass nun nichts Schlimmeres passiert ist und dass es eben kein Notfall war!
Das habe ich allerdings auch so im Bericht erwähnt (siehe unten**)
Die Frage bleibt aber:
Was wäre gewesen, wenn es ein Notfall gewesen wäre?

Und genauso, habe ich meine Frage an die Verantwortlichen formuliert (siehe unten ***)


Montag 08.07.2019
Am Montagmorgen wurde am Verbindungs- und Landwirtschaftsweg zwischen Eulenbis und Sulzbachtal eine Schranke gesetzt und sofort permanent geschlossen!
Momentan gibt es nur einen Schlüssel für diese Schranke und der liegt bei Frau Dr. Hilscher, der neuen Bürgermeisterin von Eulenbis.

Nun hat sich am Montagnachmittag direkt folgendes zugetragen:
Die Rettungsleitstelle Erzenhausen hat einen Einsatzbefehl für Untersulzbach erhalten.* 
Deshalb Erzenhausen, weil da nun der vermeintlich am schnellsten zur Verfügung stehende Rettungswagen stationiert war.

Nun wird dem Einsatzteam natürlich auch der schnellste Weg zum Einsatzort vorgegeben und der wäre eben direkt über Eulenbis und dann weiter nach Untersulzbach gewesen!
Der Rettungswagen ist nach seiner Vorgabe gefahren und stand dann vor der verschlossenen Schranke in Eulenbis!
Dem Rettungsdienst wurde, von der VG Weilerbach eben nicht mitgeteilt, dass Eulenbis von jetzt auf gleich gesperrt wurde!

Geht aber weiter!

Weil der Schlüssel für die Schranke auf die Schnelle, warum auch immer, nicht aufzutreiben war, hat sich das Rettungsteam dazu entschlossen umzudrehen und den Umweg über den Rettungsweg Bordenölmühle zu nehmen!
Da angekommen, musste man feststellen, das der offiziell als Rettungsweg ausgewiesene Weg, wegen Bauarbeiten der Bahn an den, wegen der Hitze kaputten Gleisen der Lautertalbahn, ebenfalls dicht ist! Somit war auch da kein Durchkommen möglich! 
Nach momentanem Stand, hat die Bahn diesen Weg ohne Absprache, mit wem auch immer, einfach dicht gemacht!
Jetzt blieb dem Rettungsdienst nur noch eine Möglichkeit, kehrt zu machen und dann den weiten Umweg über Hirschhorn - Mehlbach - Schallodenbach - Wörsbach und Olsbrücken zu nehmen, um letztendlich nach Untersulzbach zu kommen!

**Zum Glück aller, war die Person, um die es bei dem Einsatz ging, nicht so ernsthaft gefährdet und musste danach "nur" ins Krankenhaus zur weiteren Behandlung gebracht werden!

Den Angehörigen würde ich empfehlen, wenn nicht sogar schon geschehen, hier gegen verschiedene Verantwortliche Strafanzeige zu stellen!

Wie vielleicht der Ein- oder Andere schon mitbekommen hat, kämpfen wir Orte im Lautertal schon seit Längerem, mit den unmöglichen und untragbaren Umständen wegen der Vollsperrung B270 Hirschhorn!
Einen Kampf gegen Inkompetenz und Ignoranz von LBM und Politik! 
Bisher aber ein Kampf gegen Windmühlen!
Neben vielen anderen Argumenten für eine Verbesserung der Situation, dann immer auch mit dem Argument, dass irgendwann, irgendetwas Schlimmeres passieren wird.
Die Frage war nie ob etwas passieren wird, sondern immer: Wann wird etwas passieren?!
Aber weder LBM Kaiserslautern noch die Politik hat sich für uns interessiert, neben ein paar warmen Worten zur Beruhigung, auch durch Herrn Westrich, ist absolut nichts passiert!

Das LBM selbst, mauert sowieso an allen Fronten!

*** Nun meine Frage an alle verantwortlichen Personen:

Liebe Frau Dr. Hilscher liebes LBM, liebe VG Weilerbach, sehr geehrter Herr VG- Bürgermeister Westrich, Herr Landrat Lessmeister und an alle Anderen, die unsere Situation in Sulzbachtal und die aller anderen betroffenen Gemeinden rund um die Sperrung der B270 Baustelle immer noch völlig ignorieren:
Was wäre denn nun gewesen, wenn es sich hier um einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall oder einen sonstigen Fall gehandelt hätte, bei dem jede Minute zählt?

Genau, dann wäre am Montag dem 08.07.2019 ein Mensch wegen dieser vollkommenen Inkompetenz bzw. Ignoranz, gestorben!

Ich möchte euch alle bitten, diesen Artikel zu teilen, damit unser Anliegen und unsere Probleme endlich publik werden!
Wir brauchen jedwede Unterstützung!
Wen es interessiert, wir haben nun seit kurzem auch eine Facebookgruppe "Mobilität Lautertal" zu dem Thema und auch da brauchen wir dringend Mitstreiter.
Also wer möchte hier der Link zur Gruppe:
https://www.facebook.com/groups/MobilitaetLautertal/

*Korrektur:
Es gibt keine Einsatzzentrale in Erzenhausen, sondern diese befindet sich in Kaiserslautern und nennt sich Integrierte Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst, diese schicken dann das nächstgelegene Fahrzeug zum Einsatzort und der nächstgelegene RTW war wohl gerade in Erzenhausen. Bevor ich noch einen Fehler mache, stationiert ist dieser aber in Schwedelbach, was ja direkt neben Erzenhausen liegt. Gut das ändert aber alles nichts an dem eigentlichen untragbaren Vorgang!

Autor:

Alexander Wietzel aus Otterbach-Otterberg

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