Das Pfälzische Bibelmuseum in Neustadt ist wieder für Kleingruppen geöffnet
Besuch am Internationalen Museumstag

Besuch am Internationalen Museumstag 2020 mit Schutzmasken: Landtagsabgeordnete Giorgina Kazungu-Hass und Pascal Bender bei Museumsleiter Michael Landgraf.
  • Besuch am Internationalen Museumstag 2020 mit Schutzmasken: Landtagsabgeordnete Giorgina Kazungu-Hass und Pascal Bender bei Museumsleiter Michael Landgraf.
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Neustadt. Am internationalen Museumstag ist im Pfälzischen Bibelmuseum in Neustadt an der Weinstraße normalerweise immer viel los. 2020 fanden jedoch nur angemeldete Kleingruppen mit Gesichtsmasken Einlass. Die ersten Besucher waren die Landtagsabgeordnete Giorgina Kazungu-Hass, kultur- und kirchenpolitische Sprecherin und Mitglied im Bildungsausschuss, sowie der Vorsitzende des Stadtverbandes für Kultur, Pascal Bender. Beide wollten sich anlässlich des Museumstages beim Museumsleiter Michael Landgraf ein Bild von der Lage in kleinen Museen machen.
Die meisten Museen im Land verfügen über überschaubare Räume – so auch die sieben Neustadter Museen. Viele sind aber auch Lernorte für Kinder und Jugendliche. Das Land Rheinland-Pfalz weist auf seiner Website beispielsweise auf das Neustadter Bibelmuseum als anerkannten außerschulischen Lernort hin (https://religion.bildung-rp.de/evangelischer-religionsunterricht/ausserschulische-lernorte.html.)
Neben Schulklassen besuchen viele Konfirmanden-, Firm- und Jugendgruppen aus dem kirchlichen Bereich das Haus. Rund 3.000 junge Menschen kommen so jährlich in das Museum in der Neustadter Stiftstraße. Aufgrund der Vorgaben zur Einschränkung der Corona-Epidemie ist es allerdings nicht absehbar, wann wieder solche Gruppen das Museum besuchen können. Das Bibelmuseum öffnet zwar in dieser Woche, hat aber der Tourist Neustadt bereits mitgeteilt, dass nur Einzelbesucher oder Familien zu abgesprochenen Zeiten das Museum besuchen können. Das bedeutet auch einen Ausfall der Einnahmen. Finanzielle Hilfen wurden in Aussicht gestellt. So wies Kazungu-Hass auf Landeshilfen für Vereine hin, wozu auch Museumsvereine gehören. Kulturdezernent Ingo Röthlingshöfer versprach für die Stadt, auf die besondere Lage der Neustadter Museen zu achten. Für die Verantwortlichen beim Bibelmuseum ist über finanzielle Fragen hinaus wichtig, wie das Museum seinem Bildungsauftrag nachkommen kann. Hier hänge das Herz der Verantwortlichen. Kazungu-Hass, die selbst lange Lehrerin war, bestätigt, wie wichtig solche Häuser für die Bildung sind.
Ein Weg, zumindest virtuell präsent zu sein, ist eine Filmreihe über Neustadts Museen von Werner Harke und Michael Landgraf, die derzeit beim Offenen Kanal entsteht. Der erste Film über das Bibelmuseum ist bereits auf Youtube unter dem Stichwort Bibelmuseum Neustadt (www.youtube.com/watch?v=jWsfL0TfI0I) zu finden. Er dauert rund 45 Minuten und wird in den nächsten Wochen auf im Offenen Kanal mehrfach gesendet werden.
Darüber hinaus gilt es für die Museen, die Zukunftsperspektive nicht aus dem Blick zu verlieren. So entsteht gerade im Bibelmuseum Neustadt eine Ausstellung zu „Wein und Bibel“ – ein Thema, bei dem es eine Vernetzung mit dem Weinbaumuseum in Mußbach und mit dem Weincampus geben soll. Über das Weinbaumuseum wird dann auch der zweite Film der Reihe „Museen in Neustadt“ gedreht. cd/ps

Autor:

Christiane Diehl aus Neustadt/Weinstraße

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