Pfalzcard startet am Montag, 1. Juni, in die neue Saison
Pfälzer Gästekarte kommt nach Zwangspause

Die Burg Altdahn ist nur eines von vielen attraktiven Reisezielen in der Pfalz
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  • Die Burg Altdahn ist nur eines von vielen attraktiven Reisezielen in der Pfalz
  • Foto: Gernot Reipen/Pixabay
  • hochgeladen von Laura Braunbach

Pfalz. Nachdem diePfalzcard aufgrund der Corona-Pandemie seit Mitte März eine Zwangspause einlegen musste, kommen Pfalz-Gäste ab dem kommenden Montag, 1. Juni,  wiederoffiziell in den Genuss der kostenlosen Gästekarte –zwei Monate später als geplant. Das teilt die Pfalzcard-Gesellschaft mit.
Aktuell ist jedoch noch mit Einschränkungen zu rechnen, da noch nicht jedeFreizeiteinrichtung geöffnet ist. Gäste informieren sich vor einem Besuch am besten
direkt bei der jeweiligen Einrichtung oder über www.pfalzcard.de.
Bereits Anfang März ist die Neuauflage der Broschüre mit allen Freizeit-Attraktionenfür die Saison 2020/21 erschienen. Deren Zahl hat sich um neun auf nunmehr 118
Angebote erhöht. Neu dabei sind unter anderem der Wild- und Wanderpark Silz,FunForest Abenteuerpark Kandel, weitere Stadtführungsangebote, Schwimmbad-Besuche und Weinproben. In der Seifenmanufaktur Steinweiler und der Wasgau Ölmühle in Hauenstein erhalten die Gäste bei Führungen durch die GläsernenManufakturen einen Einblick in deren Handwerk.

Die zweite Saison der Pfalzcard im vergangenen Jahr 2019 ist sehr positiv verlaufen. In fast allen Bereichen wurden gegenüber dem Vorjahr steigende Zahlenverzeichnet. In der vergangenen Saison freuten sich rund 79.700 Gäste über
die Pfalzcard, 9.700 mehr als in der ersten Saison. Dahinter stecken etwas mehr als
190.000 Übernachtungen, rund 20.000 mehr als im Vorjahr. Mehr als 61.800 Freizeit-Erlebnisse wurden von den Pfalzcard-Gästen kostenlos genutzt. Die steigenden Zahlen
sind sicherlich unter anderem auf die seit Start der Pfalzcard angestiegene Zahl der
Unterkunftsbetriebe zurückzuführen. Zwölf neue Übernachtungsangebote sind dazugekommen. Es ist aber auch davon auszugehen, dass dieKarte inzwischen verstärkt wahrgenommen und genutzt wird. So erkundigen sich
potenzielle Pfalz-Urlauber vermehrt gezielt nach Pfalzcard-Unterkünften.

Manche der Freizeit-Attraktionen wie die Südpfalz-Therme in Bad Bergzabern, dasSealife in Speyer, das Dynamikum in Pirmasens, das Hambacher Schloss, derLandauer Zoo, der Speyerer Dom oder der Trifels bei Annweiler wurden vonmehreren tausend Gästen mit Pfalzcard besucht, andere wie die Burg Lichtenberg mitdem Geoskop in Kusel verzeichneten weit mehr als tausend Gäste. Die Karte bietet
Pfalz-Urlaubern zahlreiche Vorteile: Sie können gratis mit Bussen und
Regionalbahnen im Gebiet des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar fahren und erhaltenaußerdem mehr als 100 Freizeiterlebnisse vom Museumsbesuch bis zur Weinprobe

geschenkt.
Genutzt wurden im Lauf des letzten Pfalzcard-Jahres fast alle Freizeitangebote, derSpitzenreiter kam auf mehr als 8500 Besucher. Waren im Sommer in allen
teilnehmenden Freibädern der Pfalz auch Gäste mit der Gratis-Karte, so verlagerte sich
das Interesse im Winterhalbjahr auf Museen und Erlebnisbäder mit Sauna. Die Bereitschaft der Urlauber, für interessante Freizeitangebote weite Wege in Kauf zu nehmen ist nach wie vor gegeben. So fanden nach einer anonymisierten Auswertung der Besucherströme Gäste aus Hauenstein den Weg nach Speyer ins Historische Museum oder nach Bad Dürkheim ins Salinarium, Urlauber aus Häusern an der Weinstraße buchten Nachenfahrten in Germersheim oder besuchten die Pfalzgalerie in Kaiserslautern. rk/ps

Autor:

Roland Kohls aus Ludwigshafen

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