Experten zur aktuellen Recyclingquote für Elektroschrott
Die aktuellen Regeln für den Umgang mit Elektroschrott

Seit dem 1. Mai gilt eine Recyclingquote von 65 Prozent.
  • Seit dem 1. Mai gilt eine Recyclingquote von 65 Prozent.
  • Foto: dokumol/Pixabay
  • hochgeladen von Laura Seezer

Elektroschrott. Um eine Recycelingquote von 45 Prozent zu erreichen, wurden Händler 2016 zur Rücknahme von Elektroschrott verpflichtet. Das heißt, es musste fast die Hälfte der Menge an Elektroartikeln wieder eingesammelt werden, die seitdem in Umlauf gebracht wurde. Die von der EU festgelegte Quote wurde laut Bundesumweltamt knapp erreicht. Doch seit 1. Mai gilt eine Recycelingquote von 65 Prozent. Immerhin: Die Liste der Geräte, die zum Elektroschrott gehören, wurde erweitert. Was alles zum elektronischen Müll gehört und wo man ihn entsorgt, verraten Experten.

Was ist Elektroschrott?
Laut Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) gehört Elektroschrott nicht in den Hausmüll, sondern muss recycelt oder umweltfreundlich entsorgt werden. Dazu gehören fast alle Geräte, die Strom benötigen – egal ob aus der Steckdose, dem Akku oder per Batterie. Seit dem 1. Mai müssen auch so genannte passive Geräte – also beispielsweise Kabel, Steckdosen und Antennen – in den Elektromüll. Alle Teile, die ein Symbol mit durchgestrichener Mülltonne tragen, gehören dazu.

Wo werde ich Elektroschrott los?
Wer ein neues Gerät kauft – ob online oder direkt im Geschäft – kann sein altes Gerät meist tauschen – gerade bei großen Artikeln wie zum Beispiel einer Waschmaschine. Händler mit einer Verkaufsfläche ab 400 Quadratmetern müssen Elektrokleingeräte mit einer maximalen Kantenlänge von 25 Zentimetern kostenfrei zurücknehmen, ohne dass neu gekauft wird. Größere Altgeräte müssen kostenfrei zurückgenommen werden, wenn ein vergleichbares neues Gerät erworben wird. Zudem hat jede Kommune Sammelstellen für elektronischen Müll.

Electroreturn eingestellt
Bis vor kurzem konnten Verbraucher ihren Elektroschrott einfach kostenfrei per Post verschicken – diesen Service hat die Deutsche Post 2019 aber eingestellt. Die großen Versandhändler bieten aber in der Regel weiterhin eine kostenlose Rücknahme von Elektrogeräten per Paketdienstleister an. Auf den Webseiten gibt es meist die Möglichkeit, ein Rücksendelabel zu bestellen. Kostenlos ist das allerdings nur, wenn diese eine Kantenlänge von maximal 25 cm haben. Für größere Geräte gibt es nur bei Kauf eines neuen Gerätes ein kostenloses Versandlabel.

Was muss bei Handys beachtet werden?
Wer ausgediente Handys verschickt, sollte darauf achten, dass alle Daten vom Gerät gelöscht sind. Akkus dürfen nicht einzeln oder lose als Elektroschrott verschickt werden, sondern müssen im Gerät bleiben. Falls das Fach dafür nicht mehr richtig schließt, muss man den Akku zusätzlich mit einem Klebeband sichern. ps

Weitere Informationen:
www.arag.de

Autor:

Laura Seezer aus Mannheim

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

3 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.