Internationaler Frauentreff feiert 40 Jahre mit Fest im dasHaus
- Beim Internationalen Frauenfest zeigten Mitglieder und Freunde zahlreiche Tänze, Shows und Darbietungen.
- Foto: Brigitte Melder
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Ludwigshafen. Der Internationale Frauentreff (IFT) feiert am Freitag, 29. Mai, sein 40-jähriges Bestehen. Im Kulturzentrum dasHaus gibt es von 15 bis 18 Uhr ein Jubiläumsfest mit Informationsständen, Projekten und Bühnenprogramm. Teilnehmen können nur Frauen.
David Guthier, Beigeordneter für Soziales und Integration, und Dolly El-Ghandour, Vorsitzende des Beirates für Migration und Integration in Ludwigshafen, eröffnen das Fest mit einem Grußwort. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, stehen an diesem Tag vor allem die Frauen und Initiativen im Mittelpunkt, die den IFT seit Langem unterstützen.
Programm mit Musik, Tanz und traditionellen Kleidern
Das Team des IFT zeigt gemeinsam mit Frauen unterschiedlicher Kulturen und Frauenvereinen aus Ludwigshafen Informations- und Aktionsstände und stellt Frauenprojekte vor. Auf der Bühne beginnt das Programm mit einer Präsentation von traditionellen Kleidern aus Ländern wie Pakistan, Afghanistan, Kamerun, Syrien, Algerien, Marokko und Somalia.
Zu hören gibt es unter anderem Frauengeschichten, ukrainische Volkslieder von Kalyna, dem Chor des Vereins Kinderhilfe Ukraine Rhein-Neckar für Novograd-Volynskij/Swjahel, sowie pakistanische Trommelmusik. Nach einer Vorführung von indischen Tänzen lädt DJ Laurenzia zum gemeinsamen Tanzen ein. Für Mädchen bietet das Fest Mitmachangebote.
Für das kulinarische Angebot sorgt der Verein Ela. Wer etwas essen und trinken möchte, gibt dafür eine kleine Spende. Mit dem Erlös will der IFT nach dem Fest Frauenorganisationen unterstützen.
Sozialdezernent David Guthier sagt: "Der Internationale Frauentreff ist aus Ludwigshafen nicht mehr wegzudenken und leistet wertvolle Arbeit, um Migrantinnen zu unterstützen und zu beraten. Er ist ein Ort der Begegnung, an dem Frauen eine niederschwellige Möglichkeit finden, in sozialen Austausch zu treten und Netzwerke aufzubauen, insbesondere wenn sie neu in der Stadt sind. Wenn sie noch nicht so gut Deutsch sprechen können, finden sie hier eine Möglichkeit, die deutsche Sprache anzuwenden und zu üben – ohne jegliche Bewertung. Das gibt ihnen Sicherheit und Mut. Hervorzuheben ist auch die Kooperation mit dem Wilhelm-Hack-Museum. Eine Gruppe Frauen des IFT pflegt ein Beet im hackmuseumsgARTen und einige der Veranstaltungen des IFT finden dort unter freiem Himmel statt". jg/red
Was der Internationale Frauentreff in Ludwigshafen macht
Der IFT arbeitet als Beratungs- und Begegnungszentrum für Frauen, unabhängig von Herkunft, Weltanschauung oder Religion. Er fördert nach Angaben der Stadtverwaltung mit seinem interkulturellen Angebot die Integration und gleichberechtigte Teilhabe von Migrantinnen in Ludwigshafen.
Der Internationale Frauentreff wurde am Dienstag, 1. Oktober, offiziell gegründet. Er entstand als Treffpunkt für Migrantinnen nach einer dreijährigen Pilotphase innerhalb der Koordinationsstelle für Ausländerarbeit. Heute gehört der IFT zur Abteilung Integration der Stadtverwaltung. Nach Standorten in der Westendstraße bis zum Jahr 2024 befindet sich der Frauentreff inzwischen in der Bismarckstraße nahe dem Bürgerhof.
- Auf einem Fest kommen Menschen zusammen, informieren sich an Ständen und schauen ein Bühnenprogramm.
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Autor:Julia Glöckner aus Ludwigshafen |