Familienbüro der VG Lingenfeld in Lustadt
Anlaufstelle für Hilfe und Beratung

(von links nach rechts): Cathrina Heisch Familienbüro, Träger SEPIA), Bianca Dietrich (2. Beigeordnete der VG Lingenfeld), Denise Hartmann-Mohr (Leiterin des Jugendamtes), Wolfgang Giessen (Netzwerkkoordinator Familienhilfe der Kreisverwaltung), Christoph Buttweiler (Erster Kreisbeigeordneter) und Ina Wagner (Familienbüro, Träger SEPIA).
  • (von links nach rechts): Cathrina Heisch Familienbüro, Träger SEPIA), Bianca Dietrich (2. Beigeordnete der VG Lingenfeld), Denise Hartmann-Mohr (Leiterin des Jugendamtes), Wolfgang Giessen (Netzwerkkoordinator Familienhilfe der Kreisverwaltung), Christoph Buttweiler (Erster Kreisbeigeordneter) und Ina Wagner (Familienbüro, Träger SEPIA).
  • Foto: Kreisverwaltung Germersheim/KV GER/aj
  • hochgeladen von Heike Schwitalla

Lustadt. Auch in der Verbandsgemeinde Lingenfeld gibt es jetzt ein Haus der Familie. Es ist Anlauf- und Beratungsstelle für alle Lebenslagen, es bietet Beratung und Begleitung für Menschen aller Altersklassen an. Das Haus der Familie der VG Lingenfeld befindet sich aktuell in den Räumen der Prot. Kirchengemeinde in der Schulstraße. „Wir freuen uns über ein weiteres Haus der Familie in unserem Landkreis. Es ist ein wichtiges Element in unserem Netzwerk, das Hilfen und Informationen für Menschen in unterschiedlichsten Lebensphasen anbietet. Mit dem Haus der Familie können den Menschen vor Ort vielfältig zur Seite stehen können“, so Landrat Fritz Brechtel und der Erste Kreisbeigeordnete, Christoph Buttweiler. „Pandemiebedingt musste die offizielle Eröffnung mehrmals verschoben werden. Doch gerade jetzt auf die regionale Anlaufstelle in der Verbandsgemeinde hinzuweisen, ist uns allen wichtig“, sagen der Bürgermeister der VG Lingenfeld, Frank Leibeck, und die Zweite Beigeordnete der VG, Bianca Dietrich.

Bereits seit 2012 wurden in den sechs Verbandsgemeinden und zwei Städten im Landkreis Familienbüros eingerichtet. Die Familienbüros bieten neben Information und Beratung in allen Lebenslagen und Lebensphasen Bildungs- und Begegnungsangebote sowie Begleitung an. Dies können beispielsweise Informationsveranstaltungen zu verschiedenen Themen oder sinnvolle Freizeitbeschäftigungen sein. Die Familienbüros sehen sich als Erstanlaufstelle von den Frühen Hilfen nach Familienzuwachs bis hin zum Lotsen zu Unterstützungen im Alter. „Auch Beratung und Begleitung im Bereich der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit“, ergänzen Cathrina Heisch und Ina Wagner, die das Familienbüro in Lustadt mit Leben füllen.
Bei Bedarf werden die Ratsuchenden an die entsprechenden Fachstellen weitergeleitet. „Aus diesen Vermittlungskontakten entsteht ein sehr engmaschiges Netzwerk in der Verbandsgemeinde“, bestätigt die für Jugend, Senioren, Vereinsarbeit und Kultur zuständige Beigeordnete der VG, Bianca Dietrich. „Und je enger die Verzahnung, desto schneller, besser und reibungsloser können wir für unsere Bürger da sein“, ergänzt Bürgermeister Frank Leibeck. Die Mitarbeiterinnen des Familienbüros, Heisch und Wagner, gehören zum Freien Träger SEPIA, der bereits als ambulanter Jugendhilfeträger mit weiteren Angeboten wie der Schulsozialarbeit, der Familienorientierten Schülerhilfe (FOS) und dem 4+1-Programm an Schulen in der Verbandsgemeinde engagiert ist. „Somit können wir für eng aufeinander abgestimmte Hilfe und Unterstützung vor Ort sorgen“, erläutert der Geschäftsführer von SEPIA, Harald Luft.
Neu ist mit der Erweiterung des Familienbüros zu einem Haus der Familie, dass nicht nur die Beratung und Angebote des Familienbüros stattfinden. Vielmehr koordiniert das Familienbüro nun die vielfältige weitere Nutzung des Hauses der Familie. So können etwa Senioren-, Behinderten-, oder Gleichstellungsbeauftragten Veranstaltungen oder auch Institutionen wie die Verbraucherzentrale, der Pflegestützpunkt oder das Jobcenter vor Ort Sprechstunden anbieten. „Wir sehen das Haus der Familie neben einem Treffpunkt und Begegnungsraum, insgesamt als kommunale Daseinsfürsorge für alle Menschen vor Ort“, fasst die Leiterin des Jugendamtes, Denise Hartmann-Mohr, das Konzept zusammen.

Das Konzept der Häuser der Familie hält nicht nur in der Verbandsgemeinde Lingenfeld Einzug. Vielmehr ist es eine kreisweite Kooperation von Kreisverwaltung, jeweiliger Verbandsgemeinde/Stadt und freien Trägern. „So können die Häuser der Familie im Landkreis voneinander profitieren und sich bedarfsgerecht weiterentwickeln“, bestätigt der Netzwerkkoordinator Familienbildung der Kreisverwaltung, Wolfgang Giessen. Der Landkreis trägt die Personalkosten einschließlich pauschalisierter Kosten für Familienbildungsangebote und Sachkosten sowie einen Mietzuschuss zur Vorhaltung notwendiger und geeigneter Räumlichkeiten. Die VG/Stadt stellt die notwendigen und geeigneten Räumlichkeiten zur Verfügung und ein freier Träger, hier SEPIA, setzt die gemeinsam erarbeiteten Inhalte und Weiterentwicklungen zusammen mit weiteren Akteuren vor Ort um. Entsprechend können kreisweit die gleichen Bedingungen geschaffen werden. ps

Kontaktdaten:
Cathrina Heisch und Ina Wagner
Mobil: 0159-06820595 und 0159-01980517
E-Mail: familienbuero-lingenfeld@sepia-speyer.de
Adresse: Schulstraße 4, 67363 Lustadt
Öffnungszeiten:
Offene Sprechzeiten: montags, 9 bis 12 Uhr, donnerstags, 14 bis 17Uhr

Autor:

Heike Schwitalla aus Germersheim

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