Beatnight am 7. September bei Lustadt
Fledermäuse mit dem NABU-Lingenfeld beobachten

Eine Wasserfledermaus auf Beutefang.
  • Eine Wasserfledermaus auf Beutefang.
  • Foto: NABU/Dietmar Nill
  • hochgeladen von Wochenblatt Archiv

Lingenfeld/Lustadt. Mit Anbruch der Dunkelheit geht es raus in die Nacht: Fledermäuse beobachten! Am Freitag, 7. September, veranstaltet die NABU-Gruppe der Verbandsgemeinde Lingenfeld die alljährliche Batnight.
Als Referent der Batnight konnte der NABU-Fledermausbotschafter Wolfram Blug gewonnen werden. Zuerst steht die Kontrolle der Spaltenkästen an, in denen die nachtaktiven Säuger den Tag verschlafen, danach werden Wasserfledermäuse bei der Jagd am Wasser der Anglerteiche gesichtet und ihre Ultraschallrufe mit einem speziellen Detektor hörbar gemacht. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Treffpunkt ist um 18 Uhr an den Fischteichen bei der Lachenmühle in Lustadt, das Ende der Exkursion ist gegen 21 Uhr geplant. Weitere Informationen bei Sabine Heilmann, Telefon 06344 8979 oder NABU.Lingenfeld@NABU-RLP.de
Alle 25 in Deutschland lebenden Fledermausarten stehen unter Naturschutz, da die Tiere in ihrem Bestand bedroht sind. Hauptursache für die Gefährdung ist der Verlust von geeigneten Lebensräumen. Alte Bäume, die in ihren Höhlen und Ritzen Unterschlupf gewähren, verschwinden zunehmend. Fugen und Spalten an Gebäuden werden häufig ersatzlos wegsaniert. Die NABU-Gruppe der Verbandsgemeinde Lingenfeld hat im Westheimer / Lustadter Wald einen Fledermausrundweg mit Quartierkästen angelegt, um dem Verlust von Wohnraum entgegenzuwirken. Eine weitere Gefahr für Fledermäuse ist der Einsatz von Pestiziden und sogenannten „Pflanzenschutzmitteln“. Diese sind eine Ursache für das Insektensterben. Pestizide zerstören somit die Nahrungsgrundlage der Fledermäuse und vergiften die Tiere über die Nahrungskette.
Fledermäuse fühlen sich am wohlsten in einem vielfältig gestalteten Garten. Eine artenreiche Wiese, heimische Stauden gefallen ihnen besser als ein englischer Rasen. Statt Kirschlorbeer oder einer blickdichten Thujahecke sollten heimische Gehölze wie Holunder und Hundsrose gepflanzt werden. Ein solcher Garten ist für Insekten attraktiv und damit auch für Fledermäuse, deren Nahrung Insekten sind. ps

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Wochenblatt Archiv aus Germersheim

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