Firma IGM weiht neue Werkshalle ein
Unmögliches möglich gemacht

Beachtlich in mehrfacher Hinsicht: Vergangene Woche wurde bei der Firma IGM in Medard die neue Halle für das Werk 3 eingeweiht.
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Von Jürgen Link

Medard.Die Dimensionen sind schlicht beeindruckend und erinnern im Inneren und zumindest bei fast leerem Zustand an eine Kathedrale enormen Ausmaßes. Ebenso beeindruckend sind die reinen Zahlen: 15.000 Quadratmeter Grundfläche – also die Dimensionen von drei Fußballplätzen – und unvorstellbarer 200.000 Kubikmeter umbauter Raum: Der Fenster- und Fassadenhersteller IGM GmbH in Medard hat in den zurückliegenden neun Monaten die Halle für sein Werk 3 gebaut und damit im wahrsten Wortsinn „unmögliches möglich gemacht“, wie auf der Einladung zur Einweihungsfeier zu lesen war.

In der vergangenen Woche wurde das Werk vieler Hände offiziell eingeweiht, geladen waren neben den politischen Vertretern aus kommunaler und Kreisebene die Mitarbeiter der Firma sowie insbesondere die Mitarbeiter der am Bau beteiligten Firmen und die Nachbarn des Unternehmens, die in den vergangenen neun Monaten einen ungewöhnlichen langen und heißen Sommer über unmittelbar in das Baugeschehen involviert waren.
„Die heutige Feier gilt ihnen“, sagte Michael Groß, zusammen mit Gunter Mohr Geschäftsführer der IGM GmbH, adressiert an die Mitarbeiter der Baufirmen und der Nachbarn, zu Beginn der Feierstunde, an der in der neuen Halle rund 200 Gäste teil nahmen. „Mit ihnen, mit ihren Firmen, mit den Planern und Ingenieuren würden wir so ein Projekt sofort wieder schultern“, sagte Groß und bedankte sich für einen ebenso zügigen wie harmonischen Baufortschritt.
Seinen ausdrücklichen Dank richtete der Geschäftsführer an den Landkreis, die Verbands- und Ortsgemeinde sowie an den Landesbetrieb Mobilität die Wasserwirtschaft und die Feuerwehr. Die übergeordneten Behörden und Institutionen hätten das Bauvorhaben überaus wohlwollend begleitet und so die zügige Realisierung überhaupt erst möglich gemacht.
Zugleich kündigte Groß in Richtung der Politik an, dass man von Seiten der Firma trotz gerade erst fertiggestellter Halle durchaus die Absicht habe, ein „Werk vier“ zu errichten, wenn man im Kreis eine geeignete Fläche finde. Der Geschäftsführer des im Jahr 1999 gegründeten Unternehmens verdeutlichte, dass man derzeit Hallen im Landkreis Kusel und Birkenfeld angemietet habe: „Wenn alles das, was dort steht, in unser neues Werk umzieht, ist diese Halle fast schon wieder zu klein“, sagte Groß.
Seinen ausdrücklichen Dank in die Investition in den Standort Medard und damit auch in den Landkreis sprachen Verbandsbürgermeister Andreas Müller und Landrat Otto Rubly der Unternehmensführung aus. IGM schaffe mit der Investition neue Arbeitsplätze und sichere die Bestehenden „Die Firma IGM ist ein Gewinn für Medard, die Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein und den Landkreis Kusel“, sagte Müller. Und Landrat Otto Rubly überraschte die IGM-Geschäftsführung mit der Botschaft, dass in Kürze auch in Medard schnelles Internet via Glasfaser möglich sei, so eine Nachfrage bei der in der Region aktiven Versorgungsfirma.
Medards Ortsbürgermeister Albert Graf beleuchtete launisch und humorvoll die Bauvorgeschichte und die jüngsten acht Monate. „Eines steht fest“, sagte er in Richtung der beiden IGM-Geschäftsführer Michael Groß und Gunter Mohr, „bei ihrem nächsten Bauprojekt werde ich keinen Tag in Urlaub sein!“ jlk

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